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Max Kiendl wieder Vorsitzender der CSU Neufahrn

Neuwahlen CSU OV NeufahrnMdB Florian Oßner (vorne, rechts) gratuliert den neu- und wiedergewählten Mitgliedern der Vorstandschaft der CSU Neufahrn um Vorsitzenden Max Kiendl (vorne, 2. v. r). - Foto: Maria Aicher

Neufahrn NB - pm (23.08.2021) Der CSU-Ortsverband Neufahrn in Niederbayern hat seine Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt. Bei der kürzlichen Ortshauptversammlung im Schloss Neufahrn wurde Max Kiendl wiedergewählt. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Florian Oßner, der bei den Neuwahlen als Wahlleiter fungierte, sprach dem neuen und alten CSU-Ortsoberhaupt und Gemeinderat seinen Dank und Anerkennung aus.

Für mehr "Frauenpower" in der Vorstandschaft werden in den kommenden Jahren Claudia Graf und Annemarie Kiendl sorgen. Sebastian Wimmer verstärkt weiterhin das Stellvertreterteam. Das Amt des Schriftführers wird wieder von Alex Seidl ausgeführt. Auch Josef Pritscher bleibt Kassier. Neu in der Vorstandschaft im Amt des Digitalbeauftragten ist Florian Zellmer. Als Beisitzer komplettieren zweiter Bürgermeister Otto Pritscher, Hans Huber, Erhard Frankl und Alexander Graf die Vorstandschaft. Die Kasse wird auch in Zukunft von Martin Gaillinger sen. und Ernst Linhart geprüft.

Sechs Wochen vor der Bundestagswahl hat Florian Oßner für die CSU als "einzige vernünftige, ordnungspolitische Kraft" geworben. "Darüber hinaus ist es ganz entscheidend, den Wählern bewusst zu machen, was jede einzelne der zwei Stimmen bewirkt. Jede Stimme für die Freien Wähler ist nicht nur für den Papierkorb, sondern jede Zweitstimme ist darüber hinaus für den Linksblock im Deutschen Bundestag. Denn alle Stimmen für Parteien, die es nicht über die fünf-Prozent-Hürde schaffen, werden auf die übrigen Parteien aufgeteilt", machte Oßner bewusst.

Inhalte statt linke Ideologie

Der Direktabgeordnete für den Landkreis Landshut forderte eine klare Abgrenzung zu den anderen Parteien. Als Beispiel nannte er die fehlende inhaltliche Debatte über die jeweiligen Wahlprogramme, stattdessen führe man ständige linksideologische Diskussionen. "So inhaltsleer, wie dieses Mal, ist noch kein Wahlkampf geführt worden. Denn wir haben überhaupt nicht die Chance, unsere politische Botschaft zu setzen, weil es ausschließlich nur darum geht, ob Armin Laschet im Katastrophengebiet gelacht oder ob Baerbock ihren Lebenslauf richtig gemacht hat. Das ist an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten und entscheidet nicht über die Führungsstärke sowie die Zukunft Deutschlands", monierte Oßner. "Und darum finde ich es umso wichtiger, dass die Parteiprogramme nebeneinander gelegt werden. Bei einem Vergleich würde nämlich deutlich werden, dass die Union das ausgeglichenste und stärkste Zukunftsprogramm von allen hat."

CSU als "gesellschaftliche Klammer"

Die CSU stehe für Stabilität, Wachstum, solide Finanzen und vor allem für einen vernünftigen Ausgleich zwischen Klimaschutz und Wirtschaftspolitik", betonte Oßner. Bei den Grünen gebe es nur Schwarz oder Weiß. Als Beispiel nannte der Verkehrspolitiker die Forderung der Grünen nach der Aufgabe der Schuldenbremse. Damit würde man zügellos wieder in die Verschuldung gehen, was laut Oßner nur auf Kosten zukünftiger Generationen passiere. Der Forderungen nach Steuererhöhungen der politischen Mitbewerber erteilte Oßner zudem eine klare Absage: "Das wäre Gift für die anspringende Konjunktur nach der Pandemie - ganz im Gegenteil: Wir brauchen Anreize dafür, dass die Menschen mehr netto vom brutto haben", machte Oßner abschließend deutlich.

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