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MdB Oßner gratuliert: Lieselotte Nitzl bleibt CSU-Frontfrau in Diemannskirchen

CSU OV Diemannskirchen

CSU-Kreisvorsitzender Florian Oßner (mitte) gratuliert den neu- und wiedergewählten um Vorsitzende Lieselotte Nitzl. - Foto: Petra Möllerfrerk

Diemannskirchen - pm (27.08.2021) Der CSU-Ortsverband Diemannskirchen hat seine Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt. Bei der kürzlichen Ortshauptversammlung im Gasthaus Schwaiger wurde Lieselotte Nitzl wiedergewählt. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Florian Oßner, der bei den Neuwahlen als Wahlleiter fungierte, sprach der neuen und alten CSU-Frontfrau seinen Dank und Anerkennung aus.

Die Stellvertreterrolle übernimmt Josef Kuttenlochner jun. Das Amt des Schriftführers wird von Christa Seisenberger ausgeführt. Kassier ist Josef Kuttenlochner sen. Neu im Amt ist die Digitalbeauftragte Theresa Nitzl. Als Beisitzer komplettieren Josef Feldmeier sowie als Kassenprüfer Kurt Schindlbeck und Josef Seisenberger die Vorstandschaft.

Steuererleichterungen für Arbeitnehmer

Die neu- und wiedergewählte CSU-Führungsspitze sicherte ihrem Direktkandidaten Florian Oßner die volle Unterstützung zu. Die CSU sei die "letzte verbliebene Volkspartei, die sowohl die Unternehmer als auch den normalen Arbeiter unterstützt", betonte Oßner. "Wir sind stark positioniert, was die Wirtschaftspolitik angeht. Wir wollen eine Steuerdeckelung auf 25 Prozent der Gewinne für alle Betriebsformen, von der Aktiengesellschaft bis zu selbständigen Einzelperson, um die Planbarkeit für unternehmerische Investitionen zu sichern. Gleichzeitig sorgen wir für Steuererleichterungen beim Arbeitnehmer, von der Beibehaltung des Ehegattensplittings bis hin zu mehr Netto vom Brutto." Ein weiterer Punkt sei die Erhöhung der Minijob-Vergütung in einem ersten Schritt auf 550 Euro.

Vermögenssteuer ist Substanzbesteuerung

Eine klare Absage erteilte Oßner dem "Relikt aus der Sozi-Mottenkiste", der Vermögenssteuer. "Das ist ein Angriff auf all diejenigen, die sich für die Vorsorge etwas selbst fleißig erarbeitet haben und eine Besteuerung der Substanz."

Die interessierten Besucher machten Oßner außerdem auf die Probleme in der Landwirtschaft durch steigende Vorgaben und Bürokratie aufmerksam. "Die immer höheren und überzogenen Auflagen vor allem von elf grünen Landwirtschafts- und Umweltministern in den Ländern führen am Ende dazu, dass die Nutztierhaltung und die Fleischproduktion ins Ausland verlagert wird", so Oßner, der selbst in der Landwirtschaft aufgewachsen ist. Darunter würden die qualitativ hochwertigen Lebensmittelstandards leiden und Wertschöpfung in der Region verloren gehen.

ür den Heimatpolitiker steht fest: "Wenn die Politik Entscheidungen trifft, muss das Konnexitätsprinzip gelten, also wenn der Staat neue Auflagen setzt, dann muss er für einen finanziellen Ausgleich der Landwirte sorgen. Ansonsten ist der Wettbewerb verzerrt." Oßner schlug den Landwirten eine weitere Möglichkeit vor: "Wir können unsere eigenen regionalen Waren stärker im Markt schützen, indem wir ihnen einen CO2-Fußabdruck geben und diesen dann entsprechend bepreisen." Ausländische Produkte, welche weite Wegstrecken zurücklegen müssen, würden so teurer. "So könnten wir die regionalen Produkte wieder wettbewerbsfähiger gestalten, was zusätzlich dem Klimaschutzgedanken entgegenkommen und die Herstellung der Nahrungsmittel transparenter gestalten würde", so Oßner.

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