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Bayernpartei fordert echten Kurswechsel – klare Worte beim Gillamoos

Bayernpartei Publikum Dorn

Der Ehrenvorsitzende und oberbayerische Bezirksrat der Bayernpartei im Jungbräu Hubert Dorn.

Abensberg - pm (09.09.2025) Beim Gillamoosmontag im Abensberger Jungbräu, dem größten Frühschoppen der Welt, hat der Bezirks- und Kreisvorsitzende der Bayernpartei, Florian Geisenfelder, deutliche Kritik an der Politik in Berlin und München geäußert. Vor Mitgliedern und Interessierten stellte er die zentralen Forderungen der Bayernpartei klar: weniger Bürokratie, Abschaffung der Erbschaftsteuer, Stärkung der Krankenhäuser, eine stabile Energieversorgung und mehr Eigenständigkeit für Bayern.

„In Deutschland geht es rapide bergab“, betonte Geisenfelder in seiner Rede. Als Beispiele führte er steigende Steuern wie die CO₂-Abgabe und die Erbschaftsteuer an, die aus seiner Sicht „fleißige Bürger doppelt bestrafen“ und dringend abgeschafft gehören.

Ein zentrales Anliegen war ihm auch die Gesundheitsversorgung: „Wir sind nicht einmal mehr in der Lage, flächendeckend Krankenhäuser zu betreiben. Bürokratie, Fachkräftemangel und fehlende Finamz-Mittel gefährden die Versorgung. Politik hat hier die Pflicht, endlich zu handeln.“

Darüber hinaus kritisierte Geisenfelder die Belastungen für kleine Familienbetriebe, Handwerker und Geschäfte durch überbordende Bürokratie: „Ganze Ortskerne sterben aus, weil kleine Betriebe nicht mehr bestehen können. Das trifft vor allem ältere Menschen auf dem Land.“ Besonders scharf griff er die Energiepolitik an. Die Abschaltung bayerischer Atomkraftwerke nannte er einen „Schildbürgerstreich erster Klasse“. Statt Abhängigkeit von Stromimporten brauche Bayern eine „souveräne, stabile und bezahlbare Energieversorgung“. Neben einem Energiemix aus verschiedenen Quellen müsse die Wasserkraft stärker genutzt werden.

Auch zur Migrationspolitik nahm Geisenfelder Stellung. Er forderte einen klaren Kurswechsel und ein Ende des „Berliner-Irrsinns auf Bayerns Rücken“. Zentralistische Parteien wie CDU, CSU oder AfD könnten das Problem nicht lösen. „Was wir brauchen, ist Föderalismus innerhalb und außerhalb Bayerns – damit die Regionen selbst über ihr Geschick entscheiden können“, so Geisenfelder.

Florian Geisenfelder: „Wir brauchen klare Antworten statt Berliner Irrsinn“

Konkret forderte er die Abschaffung der Erbschaftsteuer, die Sicherung kleiner Krankenhäuser wie in Mainburg, den Abbau von Bürokratie für Handwerk und Landwirtschaft sowie eine stabile Energieversorgung für Bayern. „Man kann nicht sichere Kernkraftwerke abschalten, ohne echte Alternativen zu haben. Bayern braucht einen vernünftigen Energiemix – auch mit Wasserkraft“, so Geisenfelder.

Mit Blick auf die Zuwanderungspolitik kritisierte er: „Statt konsequenter Abschiebungen werden neue Belastungen für Steuerzahler geschaffen. Das Vertrauen in den Staat schwindet.“

Als Bezirksvorsitzender vertrat Geisenfelder die klare Ansicht: „Nur eine föderalistische, separatistische Partei wie die Bayernpartei kann Bayerns Interessen wirklich vertreten. Was an der Nordsee passt, muss in den Alpen noch lange nicht richtig sein. Dafür stehen wir.“

Beim traditionellen Gillamoos-Auftritt fand der Bezirksvorsitzende der Bayernpartei Niederbayerns, Josef Zwinger, deutliche Worte zur aktuellen Politik in Bayern und im Bund. Zwinger führte aus, dass die Bayernpartei seit jeher für eine klare bayerische Linie stehe und nicht – wie andere Parteien – ihre Positionen nach politischem Opportunismus ausrichte. „Die Bayernpartei sagt, was ist – ohne Rücksicht auf Posten und Ämter. Das unterscheidet uns von denen, die nur den eigenen Aufstieg im Blick haben“, betonte er.

Der Bezirksvorsitzende nahm in seiner Rede auch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger ins Visier. Zwinger sagte, dass von den Freien Wählern keine Impulse mehr zu hören seien: „Der Hubert will unbedingt weiterkommen. Doch weiter kommt nur der, der nichts wagt und alles schönredet. Bayern braucht aber Mut zur Wahrheit – nicht zur Karriereplanung.“

Kritisch äußerte sich Zwinger zudem zur Energie- und Wirtschaftspolitik der Staatsregierung. „Unsere Betriebe und Familien zahlen die Zeche für eine völlig verkorkste Politik aus Berlin, und die CSU nickt alles ab. Statt endlich für bayerische Interessen einzustehen, schweigt man oder spielt sich als Erfüllungsgehilfe Berlins auf“, so der Bezirksvorsitzende.

Bayernpartei Geisenfelder

Mit seiner Rede machte Florian Geisenfelder deutlich, dass die Bayernpartei als konservativ, liberal, bodenständig, heimatliebend, föderalistisch und separatistisch für ein selbstbestimmtes Bayern eintritt.

Auch die Verkehrspolitik griff er scharf an. „Während man in Berlin und München von Mobilitätswende spricht, bricht in Niederbayern der Zugverkehr zusammen und auf dem Land sind viele Menschen ohne Auto aufgeschmissen. Das ist die Realität, die man schönredet – wir Bayernpartei sprechen sie aus.“

Zwinger erwähnte darüber hinaus die Lage der Landwirtschaft. „Unsere Bauern werden durch unsinnige Vorschriften immer mehr in die Ecke gedrängt, während Konzerne und Importe gestärkt werden. Das können wir nicht länger hinnehmen“, erklärte er.

Mit Blick auf die kommenden politischen Auseinandersetzungen zeigte sich Zwinger kämpferisch. „Bayern braucht eine echte Stimme, die unabhängig von Berlin ist. Wir wollen nicht länger Spielball sein, wir wollen selbst gestalten. Die Bayernpartei steht für Heimat, Freiheit und Eigenständigkeit.“

Abschließend rief der Bezirksvorsitzende die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, aktiv zu werden: „Es reicht nicht, zu schimpfen – man muss auch handeln. Bayern gehört uns Bayern, und nur wenn wir selbstbewusst auftreten, können wir unser Land voranbringen.“

Generalsekretär Robert Böhnlein beim Gillamoos: „Es ist höchste Zeit, dieser Bundesregierung den Marsch zu blasen“

Beim traditionsreichen Gillamoos-Volksfest in Abensberg hielt der Generalsekretär der Bayernpartei, Robert Böhnlein, eine kämpferische Rede. Mit scharfen Worten rechnete er mit der Bundesregierung sowie der bayerischen Staatsregierung ab und forderte einen klaren politischen Kurswechsel im Sinne Bayerns.

Böhnlein kritisierte Bundeskanzler Merz und Finanzminister Klingbeil (SPD) scharf. Die Behauptung, die Bürger lebten über ihre Verhältnisse, sei „eine üble Ablenkung von der eigenen Misswirtschaft“. Besonders die geplanten Steuererhöhungen träfen ausgerechnet die hart arbeitenden Unternehmer, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden.
Auch die Bundesministerin Bas stand im Fokus seiner Kritik. Ihre Pläne zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit bezeichnete Böhnlein als „Schlag ins Gesicht der Rentner“, die nach einem Leben voller Arbeit Anspruch auf Respekt hätten.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Länderfinanzausgleich: „Es ist ein Skandal ersten Ranges, dass Bayern ständig Milliarden abgibt, während unsere eigene Infrastruktur verfällt.“ Die Bayernpartei fordere daher einen bayerischen Staatsfonds, um Bayerns Finanzen selbstbestimmt zu sichern.

Auch die bayerische Staatsregierung bekam klare Worte: Der geplante Wassercent sei „eine weitere Abzocke“, die Windkraftpläne in bayerischen Staatsforsten seien ein „Angriff auf Natur und Heimat“. Die Bayernpartei werde deshalb mit Bürgerinitiativen eine Popularklage einreichen.

Zum Abschluss betonte Böhnlein: „Gute Opposition und bayerische Interessenvertretung gibt es nur bei uns. Wir stehen für ein starkes, selbstbewusstes Bayern – gegen Misswirtschaft, gegen Abzocke und für eine Politik mit Verantwortung und Herz.“

Als Abschlussredner stimmte der BP-Ehrenvorsitzende und Bezirksrat von Oberbayern Hubert Dorn noch auf den anstehenden Kommunal- Wahlkampf ein.

Bayernpartei Ehrung

Beim Poltischen Gillamoos wurde der langjährige ehemalige Bezirksvorsitzende Anton Maller (2. v. r.) zum Ehrenbezirksvorsitzenden ernannt.

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