
Im Bild OB-Kandidat Helmut Radlmeier mit Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel sowie Stadtrat Maxi Götzer. Vorn rechts OB Hans Rampf, Evi Laske, Vorsitzende des Arbeitskreises Hochschule und Kultur und Dr. Wolfgang Götzer. - Foto Sobolewski
Landshut (06.09.2016) Keine langen Reden, sondern lockere Tischgespräche waren heute, Dienstagabend, im Biergarten der Schönbrunner Tafernwirtschaft angesagt. Ca. 55 Besucher kamen, zumeist CSU-Anänger, darunter auch die Stadträte Willi Hess, Maxi Götzer, sein Vater und Ehrenkreisvorsitzender Dr. Wolfgang Götzer sowie die Stadträtin Anke Humpeneder-Graf. Stargast war kein geringerer als Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der gegen 19 Uhr eintraf.
Die Veranstaltung wurde in den Stadl verlegt, weil das Wetter unsicher wurde. Reden gab es dann doch drei. Erst von Ev Laske, neue Vorsitzende des Arbeitskreises Hochschule und Kutlur, dann eine etwas längere "Kultur"-Rede von OB-Kandidat Helmut Radlmeier und schließlich eine fast halbstündige Rede vom Kultusminister und bekennenden Radlmeier-Freund. Danach gab es lediglich zwei Fragen, wobei die erste ausgerechnet ein Bruckberger stellte. Dr. Spaenle antwortete jeweils sehr ausführlich, für viele etwas zu langatmig. Der Abend verlief programmgemäß harmonisch. Politische Gegner waren gleich gar nicht gekommen. Das ist in diesem Wahlkampf fast nirgendwo der Fall.
Gleichzeitig hatte der OB-Kandidat der FDP, Alexander Putz, im Gasthaus Mirlach (Dreifaltigkeitsplatz) immerhin 44 Zuhörer, darunter auch die Stadträte Norbert Hoffmann und Bernd Friedirch. Das ist eine ganze Menge für diese kleine Partei. Doch der OB-Kandidat hat Woche für Woche mehr Zulauf. Und schon träumen die Wahlkampfmacher der FDP von einer Stichwahl. Ansonsten inhaltlich keine neuen überraschenden Themen. Alexander Putz ist keiner, der gern auf den Tisch haut oder den Gegner frontal aufspießt. Putz ist eher der elegante Fechter und er spricht stets völlig frei. Das macht ihm keiner der Mitbewerber nach. Ach ja, die Tatsache, dass CSU-Kandidat Radlmeier ein gemeinsames Werbeplakat aller vier Kandidaten für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung ablehnt, hat Putz natürlich sehr bedauert. Er hätte als Kandidat der kleinsten Partei natürlich besonders profitiert. Den Gefallen bleibt CSU-Kandidat Radlmeier aber den drei Herausforderern schuldig. /hs

