
Landshut (07.09.2016) Bayerns Finanzminister Markus Söder hat heute (7.09.) bei seinem Besuch in Landshut auch die Sanierung der Stadtresidenz (Foto) zugesichert. Der Freistaat werde dafür ca. sechs Millionen Euro zuf Verfügung stellen. Saniert werden sollen vor allem die Dächer, die Fassaden, der italienische und der deutsche Bau, die Seitenflügel, die ehemalige Hofstallung sowie der Küchenhof.
Wir erinnern uns, vor wenigen Jahren wurde die seit vielen Jahren angemahnte und kontrovers debattierte Sanierung der Stadtresidenz, des Stadtpalastes, der sich zu hundert Prozent im Besitz des Freistaates Bayern (Schlösserverwaltung) befindet, zu Gunsten der Sanierung des Franziskanerklosters am Prantlgarten, wo in drei Bauabschnitten ein Stadtmuseum entstehen wird, zurückgestellt bzw. auf Eis gelegt.
Markus Söder kam heute jedoch in erster Linie nach Landshut, um die Förderzusage von 75 Prozent für die Generalsanierung des Stadttheaters im Bernlochnerkomplex zu überbringen. Das setzt wiederum die Stadt in die Lage, dieses Projekt innerhalb von drei bis vier Jahren abzuschließen. Der OB-Kandidat der Grünen, Stephan Gruber, hat jedoch bezüglich der Theatersanierung noch weitreichende Vorschläge. Er plädiert für eine möglichst großzüge, umfassende Lösung. Die Sanierung des alten Stadttheaters soll nach heutigen Schätzungen 20 bis 30 Millionen Euro kosten. Ein Projekt, das in erster Linie die Amtsperiode des neuen Oberbürgermeisters beschäftigt. Die Entscheidung liegt jedoch alein bei den 44 Stadträten, die noch bis 2020 gewählt sind. /hs

