Landshut (8.09.2016) Die Stadt Landshut erlebt nach den Worten von OB-Kandidat Helmut Radlmeier seit Jahren eine dynamische Aufwärtsentwicklung, die Zahl ihrer Einwohner wird bald die 70000er-Marke überschreiten: Damit dieser Aufschwung weiter positiv gestaltet werden könne, müsse die Infrastruktur der Stadt mitwachsen und den Erfordernissen der Zukunft angepasst werden, betonte er bei einem „Stadtgespräch“ am Sonntagvormittg in den Frauenberger Stub’n, das Rudolf Schnur moderierte, der CSU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Landshut-Ost.
Schnur unterstrich, dass Radlmeier eine starke Partei und eine engagierte Fraktion hinter sich wisse.
Stadtentwicklung und Ausbau der Infrastruktur seien Querschnittsaufgaben, die viele Bereiche berührten: von der Verkehrspolitik über die Politik für Kinder und Jugendliche (Stichworte: neue Kindertagesstätten und Schulen) bis hin zur Wirtschaftsförderung, die dazu diene, Wohlstand, Steuerkraft und Arbeitsplätze zu sichern. Ein „Dauerbrenner“ sei die Verkehrssituation, sagte Radlmeier: Zum Glück habe man in einer gemeinsamen Anstrengung erreicht, dass der Weiterbau der B 15neu über die Isar in Richtung Geisenhausen gesichert sei.
Bis zu den Verkehrspolitikern in Berlin habe sich die Notwendigkeit der Maßnahme herumgesprochen. Radlmeier: „Der Verkehrsinfarkt für Landshut wäre sonst vorprogrammiert gewesen“, nur bei den Grünen im hiesigen Raum verstelle Ideologie weiter den Blick auf die Bedürfnisse der Menschen im Alltag. Man brauche aber Ideen statt Ideologie, betonte der CSU-Politiker unter dem Beifall seiner Zuhörer.
Landshut brauche hier vor allem leistungsfähige Straßenverbindungen über die Isar, im Osten wie im Westen des Stadtgebiets. Bei all diesen Maßnahmen gelte es, eng mit den Umlandgemeinden zusammenzuarbeiten. Deren Bürger sieht Radlmeier dabei als „natürlich Verbündete“ – sie stünden „im selben Stau“ auf den Verkehrsachsen der Stadt. Richtig sei der eingeschlagene Weg, alsbald einen einheitlichen Tarifraum für den ÖPNV in Stadt und Landkreis zu schaffen. In der Stadt gelte es, den ÖPNV zu verbessern und attraktiver zu gestalten – unter anderem durch Anruf-Sammeltaxis, ein Angebot, das sicher auch für Bürger im Stadtteil Frauenberg interessant sei.

