Landshut (11.10.2016) Wegen Nacharbeiten zur OB-Wahl musste das Einwohner- und Standesamt am Montag, 10. Okt., für den Parteiverkehr geschlossen bleiben. Dazu gehörten das Bürgerbüro, die Ausländerbehörde, die Behörde für Staatsangehörigkeit und das Standesamt. Da es eine Stichwahl am 23. Oktober gibt ist auch heute, Dienstag, das Einwohner- und Standesamt zu.
Briefwahl ist erst ab Mittwoch, 12. Oktober, wieder möglich. - Briefwahlunterrlagen für die Stichwahl haben schon vor dem 9. Oktober 6.745 wahlberechtigte Landshuter beantragt. Bei der Stichwahl ist mit einer höheren Wahlbeteiligung zu rechnen. Sie betrug am Sonntag ja nur 46,34 %. Nur 25.000 der 54.500 Wahlberechtigten gaben eine Stimme ab. Das ist ein historischer Tiefstand für Landshuter Oberbürgermeisterwahlen.
Wahlbeteiligung: Absturz von 68.91% (1998) auf 46,34% (2016)
Bei der letzten OB Rampf-Wahl 2010 betrug die Wahlbeteiligung noch 50,68 %, bei der ersten Rampf-Wahl 2004 waren es deutlich mehr, 61,93 % und bei der letzten OB-Wahl von Josef Deimer gingen sogar 68,91 % zur Wahl. - Was läuft da mitlerweile schief? Warum dieses erschreckende Desinteresse an OB-Wahlen? Was stimmt da nicht im politischen Klima der Stadt? - Muß erst die AfD auch bei örtlichen Wahlen antreten, um wieder eine höhere Wahbeteiligung zu erreichen? Für die OB-Wahl hat ja der Landshuter AfD-Vorsitzende Wolfram Schubert für CSU-OB-Kandidat Radlmeier eiine satirisch-zynische Wahlempfehlung - wir berichteten - zwei Wochen vor dem Wahlsonntag (9.10.) veröffentlicht. In öffentlichen OB-Wahlversammlung hat sich nirgendwo ein AFD-Vertreter zu Wort gemeldet. /hs

