Landshut (25.11.2016) Die anhaltende kontroverse Debatte um Landshuter Denkmalschutzobjekte (Moserbräu, drei Häuser in der Wagnergasse) hat wohl einen Großteil der CSU-Stadträte veranlasst, einen Denkmalschutzbeauftragten zu etablieren.
Federführend für die CSU-Stadträte formulierte MdL Helmut Radlmeier den folgenden Antrag;
Die Verwaltung wird beauftrogt, zu prüfen, auf welche Weise ein Denkmalschutzbeauftragter benannt werden kann. Zu dessen Aufgaben soll die Erstellung eines Denkmalschutzkonzeptes zählen, welches, in Abstimmung mit den relevanten Behörden, Eigentümern und Experten (u. a. Stadtheimatpfleger), laufend den Zustand der denkmalgeschützen Gebäude im Stadtgebiet erfasst. Ein Denkmalschutzbeauftragter mit entsprechender Expertise kann außerdem bereits vorausschauend Maßnahmen für gefährdete Einzelbaudenkmäler erarbeiten, Eigentümer beraten und so den Denkmalschutz in Landshut sinnvoll stärken.
Beqründung:
Obwohl der Ausgleich zwischen Denkmalschutz und Moderne in Landshut im bayernweiten Vergleich sehr gut gestaltet wird, haben gerade in den letzten Wochen Einzelfälle veranschaulicht, dass weiterer Handlungsbedarf besteht. Um solche Fälle mit ihren negativen Auswirkungen (z. B. Straßensperrungen) in Zukunft zu vermeiden, könnte ein Schutzbeauftragter schon im Vorfeld Abhilfe schaffen.
gez.
Helmut Radlmeier, MdL
-o
Seite 1 von 1
IMG_20161125_0003.pdf
IMG_20161125_0003.pdf wird angezeigt. Seite 1 von 1

