
Bei der letzten Bausenatssitzung (23.12.) gab es nach kontroverser Debatte zwischen Bauamtsleiter Doll und seinem Stellvertreter Reisinger (links) noch Sekt für den scheidenden OB Hans Rampf. Danach wurde Reisinger als "Vize" von Doll abberufen.
Landshut (25.01.2017) Es hätte alles so harmonisch sein können an diesem Freitag, 23. Dezember 2016. Der Sekt für OB Hans Rampf, der letztmals eine Sitzung des Bausenats leitete, war bereitgestellt. Die Sitzung selbst verlief jedoch auch im Beisein von OB in spe Alexander Putz zum Teil recht kontrovers.
Im Bild OB Hans Rampf, Tiefbauamtschef Gerhard Anger (Mitte) und Bauamtsleiter Johannes Doll bei der Besichtigung eines Baugebiets in Auloh.
Roland Reisinger, Chef des Stadtplanungsamtes, widersprach bei der Höhen-Bewertung einer Wohn- und Geschäftsanlage (Edekamarkt-Überbau) in der Inneren Münchner Straße Baudirektor Johannes Doll - angeblich ohne Vorwarnung bzw. Absprache - ausdrücklich mit einer umfänglichen Stellungnahme. Ihm gefiel die Höhe (4. Stock) des Projekts nicht und er mahnte bei den geplanten 40 Wohneinheiten auch Sozialwohnungen an. Die Folge: das Projekt muß am Frtiag (27.1.) ab 9 Uhr im Bausenat erneut öffentlich behandelt werden. Da wird wohl Roland Reisinger nicht mehr dabei sein. Er wurde noch von OB Hans Rampf zum Jahresende im Absprache mit Neu-OB Putz abberufen. Neuer Stellvertreter von Bauamtsleiter Doll ist jetzt Gerhard Anger, langjähriger Leiter des Tiefbauamts. Ihn lobte Alexander Putz schon bei Wahlversammlungen des öfteren, Zuletzt hat Bauingenieur Putz mit Tiefbauamtschef Anger bei der Neugestaltung der Neustadt kooperiert. Roland Reisinger selbst darf freilich Leiter des Stadtplanungsamtes bleiben. /hs - Fotos Hermann Schnall

