Landshut (05.05.2017) Noch zwei Tage dauert die 631. Landshuter Frühjahrsdult. Und da geben die Festwirte und Schausteller noch mal richtig Gas, um ihren Gästen das Beste zu bieten. Ganz gleich ob Adrenalinmomente in den Fahrgeschäften, Stimmungsmusik oder traditionelle bayerische Klänge in den Zelten, Leckeres für den Magen oder frisch gezapfte Maßen mit herrlich erfrischendem Festbier des Landshuter Brauhaus. Obendrein wurde für den morgigen Samstag Paradewetter bestellt.
Wer die Landshuter Dulten kennt, der mag sie. Wer sie noch nicht kennt, wird ein Fan. Hier paart sich das Traditionelle mit dem Modernen. Auf diesem Mix wird schon seit Jahrzehnten erfolgreich gesetzt. Der Platz auf der Grieserwiese ist einfach optimal für das Fest. Nicht zu groß und nicht zu klein.

Robby Schneller ist schon seit Jahren mit dabei. Seine kandierten Früchte sind nicht nur ein Hingucker sondern ebenso exzellent im Geschmack. Wer kann da schon „Nein sagen“. Denn Obst ist gesund und Schokolade macht bekanntlich glücklich.

Den besten Looping aller Zeiten, den bietet Familie Zinnecker an. Das transportable Spaßgerät war schon öfters auf den Landshuter Dulten vertreten und das hat seinen Grund. Wer einmal mit dabei war, der will es wieder erleben, das Schaukeln, das Drehen und die Airtime.

Schon Alt-OB Josef Deimer legte Wert auf das Riesenrad, das immer seinen fixen Standplatz hat. Auch wenn der Auf- und Abbau des 40 Meter hohen Rades viel Zeit in Anspruch nimmt, so wird es von Alt und Jung geliebt. Von oben bieten sich phantastische Blicke über die Stadt, zur Burg, auf den Martinstum und die Isar.

Auch die beiden Autoscooter zählen zu den immerwährenden Anlaufzielen. Hier muss niemand in’s Röhrchen pusten, der ein paar Runden drehen will und zusätzlich gibt es für’s Gehör die neuesten Hits aus einer Mega-Soundanlage.

Glück gehört zum Leben und jeder kann auf der Dult sein Glück selbst in die Hand nehmen. Entenheben bei Heppenheimer hat ebenfalls eine lange Tradition und mit dem besagten Glück lässt sich Tolles gewinnen und wem das Glück mal nicht so hold mitspielt, der bekommt auch seinen Trostpreis.
Festwirt Franz Widmann hat für Samstag die Stimmungsband „Oh LaLa“ engagiert und Christian Krämmer unterhält seine Gäste mit „Twilight Zone and the Humpa Horns“. Am Sonntag ab 10 uhr gibt es dort den Boxvergleichskampf und am Abend spielt die „Blaskapelle Türkenfeld“. Bei Franz Widmann unterhalten die „Original Oberpfälzer Musikanten“ bis die Dult um 22 Uhr ihre Pforten schließt.

Wer beim Biergennuss lieber das kleinere 05 Liter-Gebinde bevorzugt, der wird in Felbers Bieralm und in Alex Tremmels „Sophie’s Alm“ mit dem Gerstensaft der Brauerei Wittmann versorgt. Für Alex Temmel ist es eine tolle gelungene Premiere auf der Dult. Seine Alm wurde und wird nicht nur bestens besucht, zudem wird auch seine Küche hoch gelobt. - Text/Fotos: WG


