Landshut (24.03.2018) Der Stadtrat hat am Freitagabend (23.03.) den Weg für den Bau des "Grünen Zentrums" in Schönbrunn freigemacht. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde mit breiter Mehrheit entschieden, das für das Vorhaben vorgesehene Grundstück zum Preis von 150 Euro pro Quadratmeter an den Freistaat zu veräußern. Im "Grünen Zentrum2 sollen künftig unter anderem das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und noch weitere Ämter untergebracht werden.
Basis der Entscheidung ist ein mit Spannung erwartetes Verkehrswertgutachten der „Immobilien Freistaat Bayern“ (IMBY) für das Grundstück in der Ochsenau. Demnach wird der von der Stadt veranschlagte Kaufpreis – 150 Euro pro Quadratmeter – als „bei den von der Stadt Landshut mitgeteilten bauplanungsrechtlichen Grundprämissen (eingeschränktes Gewerbegebiet) angemessen“ beurteilt. Diese Einschätzung war deshalb so wichtig, weil sich Stadt und Freistaat seit geraumer Zeit nicht über den Kaufpreis einigen konnten.
Dass die IMBY nun die Auffassung der Stadt stützt, stieß natürlich auf Beifall der Stadträte und von Oberbürgermeister Alexander Putz. „Ich freue mich, dass mit dem Verkehrswertgutachten nun die Grundlage für diesen Beschluss des Stadtrats gegeben war“, so der Rathauschef. Gleichzeitig betonte er, dass die Stadt nichts zu verschenken habe: „Wir haben in den kommenden Jahren Investitionsprojekte in Rekordhöhe zu stemmen, vom Neubau dreier Schulen über die Sanierungen des Eisstadions und des Theaters bis hin zum Wohnungsbau. Da tut dem Haushalt der Erlös, den der Verkauf des Grundstücks für das Grüne Zentrum einbringen könnte, schon gut.“

