
Landshut (01.10.2018) Eine bessere Stellvertreterin hätte sich der Leiter der Fachoberschule (FOS), Oberstudiendirektor Dr. Georg Aigner (re.i.B.) , wohl nicht wünschen können: Sabine Lauber heißt sie und komplettiert seit 1. September die Leitungsriege der FOS-Familie. Im Beisein Aigners traf die 47-Jährige am Mittwoch Oberbürgermeister Alexander Putz (li.i.B.) zu einem Kennenlern-Gespräch.
Von „perfekt“ bis „phänomenal“ – Sabine Lauber fand viele lobende Worte für ihre neue Wirkungsstätte: „Die Schule bereitet mit modernen Abläufen auf das Leben von morgen vor und bietet einen auf die Zukunft ausgerichteten Unterricht.“ Und was ihr besonders gut gefalle: „Die gegenseitige Wertschätzung auf Augenhöhe“. Die stellvertretende Schulleiterin bringt einen breiten Wissens- und Erfahrungsschatz mit: Sie war Fachmitarbeiterin des Ministerialbeauftragten für Englisch und zeichnete für den Aufbau des bilingualen Unterrichts in Bayern verantwortlich. Zu ihren Aufgaben zählten auch Lehrerfortbildungen in ganz Bayern und Berlin. Zudem arbeitete sie in der Lehrplankommission an Lehrplänen wie Internationale Wirtschaft/Englisch mit und ist darüber hinaus Herausgeberin und Schulbuchautorin verschiedener Lehrwerke. Bevor die Studiendirektorin ihre neue Stelle antrat, war sie an den Beruflichen Schulen Schönbrunn als Englischlehrerin tätig.
Den Zuwachs begrüßt vor allem auch Dr. Georg Aigner: Mit Sabine Lauber habe die FOS eine sehr kompetente Kollegin gewonnen, die das mit viel Herzblut engagierte Team gerade auch in Hinblick auf die Digitalisierung und Internationalisierung an der Schule optimal verstärkt. Laut Aigner werden diese beiden Themen an der FOS großgeschrieben. Seit Jahren pflege die Fachoberschule partnerschaftliche Beziehungen im Ausland und sei gerade dabei, diese in Zusammenarbeit mit der Hochschule auch zu Spartanburg in Amerika aufzubauen. Die Erfahrung zeige, so Aigner, dass gegenseitige Schüleraustausche mit anderen Ländern vor allem zur Persönlichkeitsbildung beitrügen. Bezugnehmend auf die Digitalisierung, ist Aigner überzeugt, sei es ebenfalls wichtig, über den Tellerrand zu blicken. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland allein im EU-Vergleich nur mittelmäßig abschneide, wie Lauber ergänzte, sei „dringende Eile geboten, damit wir den Anschluss nicht verlieren“. Sowohl Schüler als auch Lehrer seien offen und bereit, den Unterricht digitaler zu gestalten und Tablets sowie Smartphones aktiv einzusetzen.
Andere Länder würden es vormachen. So sieht das auch Oberbürgermeister Alexander Putz: Die Digitalisierung, die für ihn ganz weit oben auf der Stadt-Agenda steht, bezeichnete er als wichtigen Standort- und Wettbewerbsfaktor. Putz würdigte in diesem Zusammenhang die Beruflichen Oberschulen „FOSBOS“ als wichtigen Baustein in der Landshuter Schullandschaft, die in puncto digitale Abläufe im Unterricht ganz weit vorne mit dabei sind. Der Oberbürgermeister hob zudem deren große Bedeutung für die Stadt und die Region hervor: Rund die Hälfte aller Studenten der Hochschule Landshut seien FOS- und BOS-Absolventen. Dies sei eine beachtliche Quote. Bei dieser Gelegenheit bat Lauber OB Putz um Unterstützung.
Nach dem Vorbild der Hochschule habe sie vor, dem Schul-Innenhof Leben und Campus-Atmosphäre einzuhauchen und im Sinne der Schüler eine Art Begegnungszentrum zu schaffen. Dort solle künftig konzentriertes Arbeiten genauso möglich sein, wie aktives Beisammensein, um neue Konzepte und Projekte zu entwickeln, so Lauber. Die Englischlehrerin wolle „den Spirit und das Wir-Gefühl in den Innenhof bringen“.
Im Bild oben: Oberbürgermeister Alexander Putz (links) und der Schulleiter der Fachoberschule (FOS), Oberstudiendirektor Dr. Georg Aigner, zeigten sich überzeugt, dass die neue stellvertretende Schulleiterin der FOS, Studiendirektorin Sabine Lauber, ihre Aufgabe bestens meistern werde.
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