Landshut (26.11.2018) Noch vor dem Start in den Advent könnte es am Dienstag auch in Landshut weiß werden: Die Meteorologen jedenfalls sagen für die Nacht und morgen Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt voraus. Für den Winterdienst der Stadt würde das den ersten Großeinsatz der neuen Saison bedeuten. Die nötigen Vorbereitungen dafür sind bereits seit einigen Wochen abgeschlossen: Ein Bereitschaftsdienst besteht seit Anfang November, die Einsatzpläne laufen bis 29. März 2019.
In den Depots lagern rund 2000 Tonnen Streusalz. 16 große Räum- und Streufahrzeuge sowie zahlreiche Kleintraktoren stehen parat, dazu kommt sogenanntes Handpersonal. Insgesamt sind bei einem Volleinsatz bis zu 70 Beschäftigte für den Winterdienst unterwegs.
Ob und in welchem Umfang Einsätze gefahren werden, entscheidet sich bei entsprechender Wetterlage übrigens bis gegen 3 Uhr früh. Dann kehrt der Einsatzleiter von einer ersten Beobachtungsrunde zurück und wägt ab, wo welche Räum- und Streufahrzeuge benötigt werden. Priorität genießen für den städtischen Winterdienst die Hauptsammelstraßen und Bergstrecken, an zweiter Stelle folgen öffentliche Parkflächen und Kiesstraßen. Erst danach kann das restliche Straßennetz geräumt und gestreut werden. Die Bundesstraßen dagegen fallen auch auf dem Gebiet der Stadt Landshut in die Kompetenz des Staatlichen Bauamts und werden deshalb von dessen Winterdienst betreut.

