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Am Sa., 25. Mai: Einladung zum Festi Ramadan: "Meine Kultur, Deine Kultur, unsere Stadt" am Ländtorplatz

festi ramadan

Landshut – pm (22.05.2019) Der islamische Fastenmonat Ramadan hat in diesem Jahr am 6. Mai begonnen und dauert bis zum 4. Juni. Zum zweiten Mal findet in Landshut aus diesem Anlass am 25. Mai unter dem Motto "Meine Kultur, Deine Kultur, unsere Stadt" am Ländtorplatz ein interkulturelles und interreligiöses Festi Ramadan statt.

Der Ablauf

  • Offizielle Eröffnung mit Grußworten um 16 Uhr.
  • Anschließend folgt ein buntes Rede-, Kultur- und Kinderprogramm, das bis ca. 21 Uhr dauern wird.
  • Neu hinzu gekommen ist eine interreligiöse Führung von der Gegenwart in die Vergangenheit, unmittelbar nach den Begrüßungsreden. Wir starten am Ländtorplatz, von dort geht es zur Martinskirche und danach zum Dreifaltigkeitsplatz, wo einst die Synagoge der Landshuter Juden stand.
  • Abschluss und Höhepunkt des bunten Bühnen- und Kinderprogramms wird das gemeinsame Fastenbrechen bei Sonnenuntergang sein.

Interreligiöse Gemeinsamkeiten zu erfahren
Durch die Migration ist in Landshut sowohl die kulturelle, wie auch die religiöse Vielfalt gewachsen. – Die Entwicklung zur Vielfalt löst bei manchen Unsicherheit und Ängste aus. Gutes Zusammenleben ist nur durch das Kennenlernen des Fremden möglich. Vereine und Institutionen bieten deswegen viele Projekte an, die die Menschen zusammenführen. Die Religionen, als wichtige Bestandteile der Gesellschaft, rücken dabei leider oft in den Hintergrund oder werden im günstigsten Fall auf gegenseitige Besuche reduziert. Dabei könnten und sollten die Harmonie der Weihnachtszeit, der Frieden und die Ruhe im Ramadan, die Reue des jüdischen Jom Kippur und die Erleuchtung des budhistischen Vesakh Gelegenheiten sein, interreligiöse Gemeinsamkeiten zu erfahren. Dies zu ermöglichen, versuchen wir mit der interreligiösen Ausrichtung des Festi Ramadan.

Wer sind die Organisatoren des Festi Ramadan?
Die Angst vor den Fremden führt zu Vorurteilen gegenüber diesen und zur Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Das ist der Grund, warum die Fremden sich auf die Suche nach Gleichgesinnten begeben. Dies begünstigt das Entstehen in sich geschlossener Gemeinschaften, die Integration erschweren oder sogar behindern. Um die Angst vor dem Fremden in der Bevölkerung zu verringern, der Entstehung in sich geschlossener Gemeinschaften entgegen zu wirken und den interkulturellen und interreligiösen Frieden in unserer Stadt zu fördern, haben sich Vereine und Institutionen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, Migrantenselbstorganisationen, Initiativen und Institutionen nun schon zum zweiten Mal zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, sich gemeinsam für die interreligiöse Verständigung einzusetzen und diese zu stärken. Religiöse Anlässe sehen sie als gute Grundlagen an, andere kennenzulernen und dass Verbindende in den Vordergrund zu rücken.

Früchte der interkulturellen und interreligiösen Arbeit
Mittlerweile trägt das interkulturelle und interreligiöse Netzwerk Früchte: Am 27. Januar 2019, dem Holocaust-Gedenktag, haben muslimische, christliche und jüdische Landshuter sich zum ersten Mal getroffen, um gemeinsam der Opfer des Holocausts zu gedenken. Als Zeichen der Trauer haben sie auf die Stolpersteine, die an die von den Nazis ermordeten Landshuter Juden erinnern, weiße Rosen gelegt.

Das 1te Festi Ramadan war ein Anlass für die religiösen Gemeinden, sich für die Gründung eines Landshuter Rat der Religionen gemeinsam stark zu machen. Die religiösen Gemeinschaften haben zusammen gearbeitet, um einen multireligiösen Gebetsraum im Klinikum Landshut auf den Weg zu bringen. – Wir wollen, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt und noch viel stärker wird!

Führung von der Gegenwart in die Vergangenheit
Auch dieses Jahr wird das Projekt der interreligiösen Kommunikation wieder mit dem gemeinsamen Fastenbrechen beginnen. Auf Initiative von Stiftspropst Monsignore Dr. Baur wurde das Festi Ramadan um ein Rahmenprogramm erweitert. Alle interessierten Gäste können nach den Eröffnungsreden an einer Führung von der Gegenwart in die Vergangenheit teilnehmen. Stiftspropst Monsignore Dr. Baur wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Martinskirche führen. Danach geht es weiter zum Dreifaltigkeitsplatz, wo einst die Synagoge der Landshuter Juden stand. Dort wird Herr Tausche, Stadtarchivar der Stadt landshut, einen Vortrag über die interreligiöse Geschichte der Stadt halten.

Fastenbrechen für Muslime, Gläubige anderer Religionen und interessierte Bürger
Der Monat Ramadan ist die Zeit der Besinnung und des Friedens. In der muslimischen Welt wird das Fastenbrechen nicht in kleinen Kreisen, sondern in der Gemeinschaft begangen. Dementsprechend soll auch bei unserem Festi Ramadan das Fastenbrechen als gemeinsames Erlebnis angeboten werden. Eingeladen sind Muslime, Gläubige anderer Religionen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Noch einmal unser Ziel
Das Ziel unseres Festi Ramadan ist die Stärkung des interreligiösen Dialogs und der Beginn eines neuen Verständnisses von Zusammenhalt und Zusammenleben zwischen den Religionsgemeinschaften und der übrigen Öffentlichkeit. Wir wollen Berührungsängste abbauen. Ängste und Hass in der Gesellschaft sollen durch den Zusammenhalt verschiedener Gemeinschaften und Organisationen mit unterschiedlichen Kulturen und unterschiedlichen Religionen verringert werden.

Wir, die Veranstalter
Veranstalter ist der Orient-Kulturverein unterstützt durch verschiedene Vereine und Institutionen – die Albanische Gemeinschaft, der deutsch-türkische Elternbeirat, der deutsch-arabischer Kulturverein, das Hilfswerk Hasene International, die Islamische Gemeinde IGMG, MIGLA - Beirat für Migration und Integration, Selam - muslimische Hochschulvereinigung, VALA - Voice of Africa und Tat Bayern - Gemeinschaft für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Kooperation mit dem Christlichen Bildungswerk und dem Evangelischen Bildungswerk, die Freiwilligenagentur Landshut FALA, das Haus International, die IG Metall und das Interreligiöse Forum

Mehr Infos gibt es unter: www.orient-kulturverein.de

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