
Landshut - pm (19.12.2019) Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Stadt Landshut hat bereits mehrfach Mittel aus diesem „Fördertopf“ abgerufen. Eines der geförderten Projekte ist der „Einstieg in die E-Mobilität durch Teilumstellung des Fuhrparks.
Das wurde aufgrund der vorangegangenen Förderung des Klimaschutzmanagements möglich. Die Bilanz des drei Jahre andauernden und nun abgeschlossenen Projektes fällt für die Stadt Landshut sehr positiv aus.
Wie Oberbürgermeister Alexander Putz bei einem Termin am Mittwoch bei den Bauamtlichen Betrieben informierte, habe die Stadtverwaltung sukzessive Teile des Fuhrparks auf Elektromobilität umgestellt.
Mittlerweile zählt der städtische Fuhrpark – der unterschiedliche Fahrzeugtypen umfasst, die wiederum verschiedenen Dienststellen zugeordnet sind und unterschiedliche Nutzungszwecke haben – insgesamt zwölf E-Fahrzeuge: So konnten von 2016 bis 2019 neun Altfahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor gegen vier E-Bikes, vier Elektro- und vier Plug-in-Hybridfahrzeuge ausgetauscht werden; zusätzlich wurden drei E-Ladesäulen bei den Bauamtlichen Betrieben errichtet. Überaus erfreulich sind laut Putz die großzügigen Fördermittel, die die Stadt Landshut hierfür aus der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ erhielt: Die Kosten wurden nämlich mit stolzen 50 Prozent gefördert, sodass die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 140.000 Euro bekam. Putz dankte in diesem Zusammenhang Claudia Obermaier von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, die sich in Sachen Förderprogramme stets mit viel Engagement und Herzblut dafür einsetzt, für die Stadt entsprechende Fördermittel zu generieren. Die Fahrzeuge werden vorwiegend vom Stadtgartenamt für die Grünflächenpflege sowie von den Bauamtlichen Betrieben unter anderem im Bereich der Straßenmeisterei und -reinigung genutzt. Die vier E-Bikes, die ein Dienstfahrzeug ersetzen, erweitern den Fahrzeugpool im Rathaus 2.
„Wir sind mit den Fahrzeugen sehr zufrieden“, resümierte die stellvertretende Leiterin der Bauamtlichen Betriebe, Claudia Hahn. Die dort eingesetzten Plug-in-Hybridfahrzeuge würden mit einer sehr guten Fahrleistung und einem hohen Fahrkomfort überzeugen. „Bei einer durchschnittlichen Laufleistung von knapp 12.000 Kilometern pro Jahr können die Fahrzeuge durch die meist kurzen Distanzen innerhalb des Stadtgebietes überwiegend rein elektrisch betrieben werden. Nur selten kommt der Verbrennungsmotor zum Einsatz, was den Kraftstoffverbrauch erheblich reduziert hat“, so Hahn. Dies hat zur Folge, dass auch die CO2-Emissionen deutlich eingespart werden konnten: Laut der Klimaschutzmanagerin Stella Haun kann die Stadt hier durch die Teilumstellung des Fuhrparks auf die genannten klimafreundlichen Mobilitätsformen eine ebenso gute Umweltbilanz vorweisen: Die CO2-Emissionen konnten beim Vergleich Neu- gegen Altfahrzeuge mit über 10 Tonnen jährlich reduziert werden. Und was die Ladung der Akkus betrifft – auch diese erfolgt klimafreundlich, und zwar aus erneuerbaren Energien, da die Stadt in allen ihren Liegenschaften Ökostrom bezieht. „Mit dieser Maßnahme konnten wir einen weiteren Baustein unseres umfangreichen Klimaschutzkonzeptes erfolgreich umsetzen“, so Haun.
Im Bild oben: E-Mobil im Einsatz – die Stadt Landshut ist klimafreundlich unterwegs. Mittlerweile zwölf elektrobetriebene Fahrzeuge zählt der städtische Fuhrpark, für die die Stadt eine stolze Förderung von 50 Prozent der Kosten erhielt. Das Foto zeigt OB Alexander Putz (Vierter von rechts) gemeinsam mit Stefan Weinzierl (Dritter von rechts), Claudia Hahn (Vierte von links) und Lothar Windbichler (links) von den Bauamtlichen Betrieben, Claudia Obermaier (Zweite von links) von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Margit Urban vom Stadtgartenamt (Dritte von links), Klimaschutzmanagerin Stella Haun und Reinhard Trost vom Sachgebiet Geoinformation und Vermessung, der für den Fahrzeugpool im Rathaus 2 verantwortlich zeichnet.
Foto Stadt Landshut

