
Die Übergangswohnheime - Platz für 145 Personen - im Innenhof der alten JVA wurden 2016 gebaut. 2026 sollen sie spätestens wieder abgerissen werden - Foto Hermann Schnall
Landshut - hs (28.06.2020) Im Frauenplenum vom 30. April wurde der Antrag zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in den Übergangswohnheimen an der Wittstraße (bei der alten JVA) und an der Niedermayerstaße formuliert.
Die Stellungnahme dazu der Stadtverwaltung zur Behandlung des Antrags im Sozalausschuss am Donerstag, 02. Juli, 14 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses, ist sehr umfangreich.
Der Neubau des Wohnheims im Hof des seit Ende Mai 2008 leerstehenden alten Gefängnisses mit insgesamt ca. 145 Heimplätzen - auch für Familien - erfolgte nach kontroversen öffentlichen Debatten im letzten Amtsjahr von OB Hans Rampf (2016) durch die Bayerische Staatsregierung. Nach zehn Jahren, also 2026, sollen diese Wohnheime hinter der grauen JVA-Gefängnismauer - vertraglich zugesichert - wieder abgerissen werden. Es ist also mit einer intensiven Debatte dazu im Sozialausschuss zu rechnen.
Für das gesamte JVA-Gelände (40.000 qm - im Besitz des Freistaats) hat die Stadt ein Vorkaufsrecht. Alle JVA-Bauten stehen unter Denkmalschutz. Das macht eine künftige Verwendung und Nutzung sowie Sanierung nicht einfacher. In der Diskussion war auch bereits der Neubau des Stadttheaters zwischen den beiden großen JVA-Blöcken, ein ebenso kühner wie attraktiver Projektentwurf von Architekt Karl Sperk. Auch als Studentenwohnheim oder als Jugendherberge war die alte JVA schon im Gespräch.
Es handelt sich am Donnerstag (02.06.) zudem um die erste öffentliche Sitzung des Sozialausschusses in der neuen Stadtratsperiode.
Mitglieder des Sozialausschusses sind:
Dr. Thomas Haslinger - Leitung
Maximilian Götzer, Lothar Reichwein (beide CSU)
Regine Keyßner, Tobias Weger-Behl (beide die Grünen)
Falk Bräcklein (Linke/mut)
Klaus Pauli (Freie Wähler)
Wolfgang Schubert (AfD)
Elke März-Granda (ÖDP)
Kirstin Sauter (FDPI
Hier die kompletteTagesordnung
Öffentlicher Teil:
Referent: Rechtsdirektor Dr. Matthias Kurbel
1 Verbesserung der Wohnsituation im Übergangswohnheim der Regierung von Niederbayern an der Wittstraße sowie der Gemeinschaftsunterkunft in der Niedermayerstraße - Antrag der Stadträtinnen Christine Ackermann, Hedwig Borgmann, Dr. Maria E. Fick, Sigrid Hagl, Regine Keyßner, Elke März-Granda, Ingeborg Pongratz, Patricia Steinberger im Frauenplenum Landshut, vom 30.04.2020, Nr.
2 DOM - deutsch-russisches Haus für Begegnung, Bildung und Kultur in Landshut e.V.; - Tätigkeitsbericht
3 Seniorenbeirat;
- Antrag betreffend „Optimierung der Beteiligungsrechte des Seniorenbeirates“ vom 07.02.2020
- Änderung der Satzung für die Seniorenvertretung der Stadt Landshut

