
Von links Gymnasiallehrerin Heidi Fischer, Stadtdirektor Andreas Bohmeyer, Oberbürgermeister Alexander Putz, die Autoren Gerhard Tausche, Dr. Mario Tamme, Alexander Langkals M.A., Dipl. Ing. Daniel Studener
Landshut - hs (18.09.2020) Seit heute, Freitag, 9 Uhr, ist das 488 Seiten starke Buch im Format 21 x 27 cm im Landshuter Buchhandel - hier links im Bild bei Pustet - käuflich für 39 Euro zu erwerben. Das Stadtarchiv-Team um Gerhard Tausche hat das höchst eindrucksvolle Dokument mit nicht weniger als 400 teils farbigen Abbildungen erarbeitet. Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich heute, Freitag, um 15 Uhr bei der offiziellen Buch-Präsentation im Beisein von Stadtdirektor Andreas Bohmeyer im neuen Sitzungssaal für das außerordentliche Engagement des Autorenteams, allen voran bei Gerhard Tausche, Leiter des Landshuter Stadtarchivs.
Tausche ist zudem Stadtheimatpfleger und Vorsitzender des Historischen Vereins Niederbayern. Dann bei Mario Tamme, Dr. phil, Historiker, seit Jahren mit der NS-Geschichte der Stadt Landshut beschäftigt. Dritter Autor ist Alexander Langkals M.A., Kunsthistoriker, der seit gut 30 Jahren freiberuflich als Lektor engagiert ist. Vierter Autor ist Daniel Studener, Dipl. Ing. (FH), der in seiner Freizeit seit 20 Jahren über den Luftkrieg in der Region Landshut recherchiert, Dabei war er zu zwei Forschungsaufenthalten 2015 und 2016 in den USA (Washington). - Gedruckt wurde das Buch bei Kösel in Altusried (nahe Kempten). - Das Titelbild des Buches zeigt einen Sherman-Panzer am 8. Mai 1945 beim Einrücken der US-Battailons in der Stethaimerstraße.
Fotos oben: Hermann Schnall
Z u m I n h a l t d e s B u c h e s :
Zum ersten Mal wird die Zeit des Zweiten Welkriegs in Landshut zum Gegenstand einer umfassenden, geschlossenen Darstellung gemacht. Dieser Band, basierend auf breiter Quellenrecherche, stellt besondere Ereignisse in der Stadt zwischen 1939 und 1945 chronologisch dar und behandelt strukturgeschichtlich die lokale NSDAP, die Hitlerjugend, SA und SS.
Weiter werden thematisiert: das kulturelle Leben, die Verfolgung von Juden und von politischen Gegnern, die Stimmungslage der Bevölkerung, die Situation von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, das Lazarettwesen und der Ensatz von amerikanischen Geheimagenten im April 1945.
Inhaltliche Schwerpunkte bilden darüber hinaus die Schilderung von Terror, Hunger und Gewalt im KZ-Außenlager, die alliierten Luftangriffe auf die Stadt und das Kriegsende mit dem Einmarsch der US-Truppen am 30. April bzw. Frühmorgen des 1. Mai 1945.
Zahlreiche Zeugenberichte schildern Schicksale und Kriesgserfahrungen. Rund 400 Abbildungen vermitteln und verdichten die Inhalte visuell. Darunter sind zahlreiche historisch seltene und bislang unveröffentlichte Fotografien.
Die 488 Seiten starke Publikation "Landshut 1939 - 1945. Ein Zeitspiegel in Bild und Wort" ist ein essentieller Beitrag zur jüngeren Stadtgeschichte. (Text Rückseite des Buches)

