
Das 49,1 Mio. Euro Projekt: Neue Staatliche Realschule der Architekten dasch zürn + partner
Landshut - pm (19.05.2021) Am Freitag (21.05.) wird Oberbürgermeister Alexander Putz um 12 Uhr unter anderem mit dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Niederbayern, Manfred Brodschelm, und der Leiterin der Staatlichen Realschule, Sabine Welzenbach, den ersten symbolischen Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Realschule an der Fuggerstraße setzen.
Kurzinfo:: Im Westen von Landshut im Ortsteil Münchnerau im Bereich des neu erschlossenen Gewerbegebietes „An der Fuggerstraße“ wird auf einer Grundstücksfläche von circa 28.000 Quadratmeter die vom Stadtrat beschlossene neue Staatliche Realschule mit sieben Zügen, einer Dreifach-Sporthalle sowie Außensportanlagen und Freiflächen
entstehen. Die neue Realschule wird langfristig bis zu 1.000 Schüler und circa 100 Lehrer beheimaten.
Das flügelförmige Schulgebäude verfügt über drei Geschosse und erstreckt sich circa 60 Meter entlang der Fuggerstraße sowie über 70 Meter entlang des südlichen Geh- und Radweges. Neben den Regel- und Fachklassen enthält das Gebäude zusätzliche Lernräume nach neuesten pädagogischen Ansätzen wie Gruppenräume, offene Lernbereiche, Räume für Inklusion, einen Ganztagesbereich mit Mensa und Küche. Dazu kommen Räume für die Schulverwaltung und die Dienststelle des Ministerialbeauftragten mit dazugehörigen Mehrzweckräumen.
Die neue Schule ist nach dem Konzept der „Wanderklassen“ konzipiert, das heißt, die Schüler rotieren nach jeder Stunde durch das Gebäude in die jeweiligen Klassenräume.
Die Maßnahme wird in einem Zug in mehreren Zeitabschnittsstufen durchgeführt. Die Inbetriebnahme der Schule ist für das Schuljahr 2024/25 geplant.
Die Gesamtkosten (ohne Grundstück) belaufen sich auf über 49,1 Millionen Euro. Nach Abzug einer finanziellen Förderung von voraussichtlich 26,5 Millionen Euro
investiert die Stadt Landshut insgesamt 22,6 Millionen Euro.
Die Projektbegleitung und -betreuung erfolgt durch das Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt, federführend durch Projektleiterin Edith Zehntner.
Zum Ablauf:
Nach einer Ansprache von Oberbürgermeister Alexander Putz, einem Grußwort des Ministerialbeauftragten Manfred Brodschelm sowie des Architekten Sebastian Kittelberger von „dasch zürn + partner“-Architekten folgt der symbolische Spatenstich.
An dem Termin teilnehmen werden zudem auch der Leiter des Baureferats, Johannes Doll, der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Gerhard Mayer, Projektleiterin Edith Zehntner und die an der Planung und am Bau beteiligten Firmenvertreter Klaus Knittel von der „IB Knittel und Koroll GmbH“ sowie Benno Berberich von der Matthias Bauer GmbH.

