Landshut - hs (24.01.2022) Die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut hat seit dem 31.12.2021 wieder exakt 73 023 Einwohner, nur 42 weniger als das Jahr zuvor (31.12.2020). Am 31.12.2019 waren es noch 73 297. In den ersten beiden Monaten 2020 ist die Einwohnerzahl sogar auf 73 600 angestiegen, doch dann kam die Corona-Pandemie. Die Stadt hat ab März 2020 Monat für Monat mehr Einwohner verloren als durch Zuzüge hinzugekommen sind. Die 15 Jahre zuvor ist Landshut im Durchschnitt Jahr für Jahr um ca. 850 Einwohner gewachsen, in erster Linie durch den Zuzug von Neubürgern aus osteuropäischen Staaten, vorzugsweise aus Rumänien.
Zum Amtsantritt von Oberbürgermeister Alexander Putz zählte Landshut am 01.01.2017 exakt 70 025 Einwohner.
Zum Amtsantritt seines Vorgängers Hans Rampf am 01.01. 2005 hatte Landshut 60 545 Einwohner.
Als dessen Vorgänger Oberbürgermeister Josef Deimer - mit 33 Jahren damals jüngster Rathauschef in Bayern - am 01.01.1970 das OB-Amt übernahm, hatte Landshut 58 376 Einwohner (laut Volkszählung vom 27.05.1970). Zum 01.01.1970 (Amtsantritt) sind im Statistikbuch der Stadt "nur" 56 325 Enwohner angegeben. Diese Zahl wurde durch die Volkszählung vom Mai des gleichen Jahres auf die 58 376 korrigiert.
Als Deimers Vorgänger Albin Lang das Oberbürgermeisteramt 1949 übernahm, hatte Landshut vor allem durch den Zuzug von deutschen Flüchtlingen 51 186 Einwohner.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte Landshut am 31.12.1945 genau 47 244 Einwohner. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren es am 17. Mai 1939 (Volkszählung) erst 36 853 Einwohner. In den letzten 82 Jahren hat sich bis heute die Landshuter Einwohnerzahl also glatt verdoppelt.

