Mit Transparenten wurden die Forderungen unterstützt.
Landshut – pm (07.11.2022) Am 5. November demonstrierten 150 Bürger unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise“ für eine solidarische und klimagerechte Zukunft. Organisiert wurde die Demonstration auf Initiative des „Runden Tisch gegen Rechts Landshut“ von einem breiten Bündnis aus 15 Landshuter Gruppen, die sich für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit engagieren.
Angesichts der aktuellen Krisensituation ist die Existenz vieler Menschen bedroht. Es wäre aber möglich, dass alle eine ausreichende Grundversorgung haben. Was unsere Gesellschaft jetzt braucht, ist eine gerechte Verteilung und ein ökologischer Umbau.
Gefordert werden:
- Sofortmaßnahmen zur Entlastung all jener die Unterstützung jetzt brauchen, insbesondere Menschen mit wenig Einkommen oder Geflüchtete, keine Strom- und Gassperren, keine Zwangsräumungen, Mietenstopp
- Eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige, bezahlbare öffentliche Grundversorgung und massive Investitionen in eine ökologisch und sozial gerechte Zukunft
Eröffnet hat Robert Grashei, erster Bevollmächtigter der IG Metall Landshut, die derzeit angesichts der gestiegenen Inflation neue Tarifrunden verhandelt. Grashei forderte: „Die Löhne müssen jetzt erhöht und die Arbeitsbedingungen verbessert sowie Krisengewinne abgeschöpft werden.“ Daraufhin folgte eine Rede von Lorenz und Maite von Fridays for Future Landshut. „Soziale und ökologische Themen müssen gemeinsam angegangen werden. So ist beispielsweise kostenloser, für alle zugänglicher Nahverkehr gut fürs Klima und sozial gerecht. Wir brauchen eine sozialökologische Transformation, weg vom fossilen Kapitalismus hin zu einem guten Leben für alle!“
Als letztes hielt Louis Herrmann von der BüFA eine Rede gegen die Laufzeitverlängerung von AKWs. „Die AKWS sind kein relevanter Beitrag zur Energieversorgung und absolut unzureichend gewartet. Wir müssen jetzt auf erneuerbare Energien umsteigen. Sie sind günstiger und ökologischer.“
Am 10. Dezember findet um 14 die nächste Demonstration statt. Dann vor der Martinskirche.


