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Hochschule: Wertschätzung und Reflexion Basis für kreative Mitarbeiter. Pod.-Disk. zum BMW-Jubiläum

wisenswert breit

Die rund 350 Teilnehmer zeigten die große Resonanz der Veranstaltung

(1.03.2016) - Fairness, Wertschätzung, (Selbst-)Reflexion und produktive Kritik – so lauten die zentralen Elemente einer ethischen Unternehmensführung, die auf ständige Verbesserung abzielt und in Unternehmen, aber auch in anderen Einrichtungen wie etwa Hochschulen auf das kreative Potenzial der Mitarbeiter setzt.

In der Extra-Ausgabe des Wissenswerks Landshut anlässlich des 100jährigen Bestehens der BMW Group zeigte der Sozialpsychologe Prof. Dr. Dieter Frey (Ludwig-Maximilians-Universität München) am vergangenen Donnerstag den rund 350 interessierten Teilnehmern in seinem Vortrag, „Kann man Kreativität aktivieren?“ die Grundsätze guter Führung auf.

Seit nunmehr 14 Jahren laden die Hochschule Landshut, die Hochschulgemeinde sowie das BMW Group Werk Landshut zu einer ganz besonderen Veranstaltungsreihe ein, die sich aus der Perspektive verschiedener Fachrichtungen mit dem Thema Wissen beschäftigt: „Das Wissenswerk animiert zum Nachdenken und ist eine Tankstelle für intellektuellen Treibstoff“, wie Ralf Hattler, Standortleiter des BMW Group Werk Landshut, in seiner Begrüßung erklärte. Dr. Klaus Draeger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, diskutierte im zweiten Teil der Veranstaltung zusammen mit dem Referenten und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel auf dem Podium über das Thema Führung und Zusammenarbeit in Organisationen. Aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre BMW Group“ fand die Veranstaltung erstmalig nicht an der Hochschule Landshut, sondern am Landshuter Komponenten-Standort des Unternehmens steht.

wissen pod breit

Die Vertreter der Wissenswerk-Partner mit den Referenten (von links) Dr. Klaus Draeger (Mitglied des Vorstands der BMW AG), Prof Dr. Dieter Frey (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Karl Stoffel (Präsident der Hochschule Landshut), Hochschulseelsorger Dr. Alfons Hämmerl (Hochschulgemeinde), Ralf Hattler (Standortleiter des BMW Group Werk Landshut)

Fotos Harry Zdera

Fairness, Wertschätzung, (Selbst-)Reflexion und produktive Kritik – so lauten die zentralen Elemente einer ethischen Unternehmensführung, die auf ständige Verbesserung abzielt und in Unternehmen, aber auch in anderen Einrichtungen wie etwa Hochschulen auf das kreative Potenzial der Mitarbeiter setzt. In der Extra-Ausgabe des Wissenswerks Landshut anlässlich des 100jährigen Bestehens der BMW Group zeigte der Sozialpsychologe Prof. Dr. Dieter Frey (Ludwig-Maximilians-Universität München) am vergangenen Donnerstag den rund 350 interessierten Teilnehmern in seinem Vortrag, „Kann man Kreativität aktivieren?“ die Grundsätze guter Führung auf.

Auch die Hochschule befasse sich intensiv mit den Themen Innovationskraft und Führung, erläuterte Prof. Dr. Stoffel. So werde beispielsweise im an der Hochschule Landshut neu angebotenen Masterstudiengang „Werteorientiertes Produktionsmanagement“ neben Effizienzfragen besonders auch Führung in den Fokus gerückt.

Mit ethikbetonter Unternehmensführung Mitarbeiter motivieren

frey referent kopfDass Führung grundlegend für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmen ist, unterstrich Prof. Dr. Frey (Foto) in seinem Vortrag: „Wenn Führung versagt, können Sie den Rest vergessen.“ Der Überzeugung von Führungskräften, „heute habe ich den besten Mitarbeiter mitgebracht - mich selbst“ erteilte er eine klare Absage. „Keiner weiß so viel wie alle“, betont Prof. Dr. Frey im Gegenteil die Bedeutung der Mitarbeiter und plädiert für eine ethikbetonte Unternehmensführung. Es müsse eine auf stetige Verbesserung ausgelegte Kultur der Exzellenz etabliert, aber gleichzeitig eine Kultur der Menschenwürde, des Vertrauens und der Wertschätzung der Mitarbeiter geschaffen werden. Dazu zähle auch, Mitarbeitern zuzuhören und Fragen zuzulassen. Führung müsse durch Vorbild erfolgen und gelebtes Verantwortungsbewusstsein erkennbar sein.

Um die Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiter nutzen zu können, sei eine Unternehmensphilosophie wichtig, die betone, dass es nichts gebe, das nicht verbessert werden kann. Defizite müssten gefunden, eine Sensibilität für diese geschaffen und eine Kultur der Refelexion mit offener Kommunikation etabliert werden. Eine Begeisterung für die Lösung von Problemen, aber auch Freiräume für die Mitarbeiter und ein offener Umgang, in dem keine Angst vor Misserfolgen herrsche, seien ebenfalls von großer Bedeutung. Die Philosophie eines Unternehmens müsse den Mitarbeitern klar kommuniziert werden, ihnen müsse Sinn geboten werden, die Arbeit Freude und Spaß machen, „nur was Leute gerne machen, machen sie gut“, so Prof. Dr. Frey. Handlungsspielräume müssten geschaffen und konstruktive Rückmeldung erfolgen. Fairness und Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern seien grundlegend für das Entstehen von Innovation und Kreativität. Führung nur mit Druck und Angst sieht er als Tod aller Kreativität. Im Gegenteil sei eine Selbstreflexion der Führungskraft und zumindest einige wenige Mitarbeiter, die ihre Meinung ohne Angst äußern, grundlegend.

Teamführung als wichtige Aufgabe

Teams richtig zusammenzustellen und zu führen, sieht er als weitere wichtige Führungsaufgabe an. Diese sollten heterogen besetzt sein, um Kreativität in Innovationen umsetzen und Synergien nutzen zu können. Die Mitglieder sollten sowohl unterschiedliche Kompetenzen aufweisen als auch verschiedene Rollen in der Gruppe besetzten: Perfektionisten und Macher seien ebenso gefragt wie Netzwerker und Kreativlinge. Gerade diese seien eine Herausforderung, da sie häufig nicht die Verträglichsten seien, aber durch ihre Ideen besonders wertvollen Input liefern können. Auch im Team spiele die Reflexion eine besondere Bedeutung, dies sowohl bei der Zusammensetzung aber auch bei der ständigen Frage, was wie verbessert werden könne.

In der von Hochschulseelsorger Dr. Alfons Hämmerl moderierten anschließenden Diskussion sprach sich Prof. Dr. Frey für eine offene Diskussionskultur ohne Hierarchien aus –in Anlehnung an den kritischen Rationalismus von Karl Popper. Nur so könne stetiges Verbessern gelebt und das innovative Potenzial von Mitarbeitern und Unternehmen aktiviert werden. Auch Prof. Dr. Stoffel rief dazu auf, Mut zum offenen Feedback zu haben. Es müsse ein Umfeld geschaffen werden, das es ermögliche, angstfrei Rückmeldung zu geben. Dabei sei es Aufgabe der Führung, den Mitarbeitern die Vision klar zu vermitteln, wie Dr. Draeger ergänzte. Bei der Entwicklung von neuen Fahrzeugen stelle sich beispielsweise die Frage nach Nutzen, Sinn und Notwendigkeit für den Einsatz bestimmter Technologien oder Ausstattungsmerkmalen. Jeder Bereichsleiter wolle sein Bestes geben, doch seien hier Kompromisse nötig. Erst wenn alle wissen, was ein Fahrzeug auszeichnen soll, könne man zusammen die optimale Lösung finden.

Verhalten des „Ehrbahren Kaufmanns“ als Vorbild

Dr. Draeger sprach sich insgesamt ebenso klar für eine ethische Unternehmensführung aus. Dies treffe sowohl das Verhalten gegenüber Mitarbeitern als auch für den von ihm neben dem Einkauf verantworteten Bereich des Lieferantennetzwerks. Hier sei es wichtig, den Begriff des „Ehrbaren Kaufmanns“ zu leben, der auf Vertrauen und langfristige Geschäftsbeziehungen ausgelegt sei. Prof. Dr. Frey stimmte ihm zu und gab eine praktische Richtschnur: Die Führung eines Unternehmens solle sich immer die Frage stellen: „Würdest Du wollen, dass dein Handeln morgen in der Zeitung steht?“

Auch die nächste Wissenswerk-Veranstaltung stellt eine Besonderheit dar: Im Rahmen der Nacht der Wissenschaft an der Hochschule Landshut wird sich Prof. Dr. Mainzer am 28. April 2016 mit dem Thema „Leben als Maschine? Von der Systembiologie zur Robotik und Künstlichen Intelligenz.“ befassen. Hierzu sind alle Interessierten wieder herzlich an die Hochschule Landshut eingeladen. Aktuelle Infos gibt es stets über den WWL-Newsletter bzw. unter www.wissenswerk-landshut.de.

Das Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit (ITZ) dient als zentraler Ansprechpartner für die vielfältigen Möglichkeiten von gemeinsamenAktivitäten im Rahmen des Technologietransfers der Hochschule Landshut. Insbesondere technologieorientierte Unternehmen können durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule durch neueste wissenschaftliche Kenntnisse mit hohem Praxiswissen und Anwendungsbezug profitieren.

Ein wertvolles Instrument, um den Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern sowie Wissen und Know-how auszutauschen, bilden ie drei Kompetenznetzwerke der Hochschule Landshut: Leichtbau-Cluster, Cluster Mikrosystemtechnik, Netzwerk Medizintechnik. Organisiert im ITZ der Hochschule sind aus den vielfältigen Veranstaltungen neben dem Kennenlernen von potenziellen Partnerunternehmen, dem Informationsaustausch und der Qualifizierung von Mitarbeitern/-innen vielfältige gemeinsame Projekte der Partner entstanden.

 

 

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