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Digitalisierung findet jetzt statt. Leadership-Night zur Führung im Zeitalter digitaler Tansformation

jens mooses bmwLandshut (10.12.2016) Digitalisierung bedeutet Herausforderung – sowohl für das Geschäftsmodell von Unternehmen aber auch für die Führungsebene. Darüber diskutierten vergangene Woche Manager bei der „Landshut Leadership Night“ an der Hochschule Landshut. - Ein Highlight: die Keynote von Jens Monsees (Foto), Corporate Vice President Digital Strategy der BMW Group AG. Er befasste sich mit dem Thema Digitalisierung, speziell mit der Entwicklung des Automobilkonzerns zum globalen Mobility- und Service-Anbieter.

Digitalisierung: Nachholbedarf in Deutschland und Europa

digital leiter

Prof. Dr. Hubertus Tuczek (am Rednerpult) , der die Veranstaltung gemeinsam mit dem Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit initiierte, hatte sich zuvor mit seinen Studierenden intensiv mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führungsebenen von Unternehmen befasst.

leadershipIm Work Space diskutierten die Teilnehmer Aspekte der Digitalisierung.

Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten die Gelegenheit, sich über die unterschiedlichen Aspekte zu informieren. In seinem einführenden Vortrag rief Tuczek auf: „Starten Sie Ihren Aufbruch ins digitale Zeitalter jetzt.“ Vor 25 Jahren sei das Internet eingeführt worden, doch erst jetzt habe man den technologischen Reifegrad erreicht, mit dem große Datenmengen verarbeitet werden können, „und das diffundiert in alle Anwendungsbereiche“, wie er erklärte.

Unternehmen wie Google, Amazon oder Uber zeigen, wie die Digitalisierung neue erfolgreiche Geschäftsmodelle voranbringt – während vormals führende Konzerne wie Nokia oder Kodak verschwunden seien, weil sie keinen nachhaltigen Wandel vom analogen auf das digitale Geschäftsmodell schafften.

Herausforderungen für produzierende Unternehmen

Auch Jens Monsees betonte: neu gegründete Unternehmen, die digitale Geschäftsfelder verfolgen, verzeichneten wesentlich einfacher Erfolge. Sie müssten sich nicht um aufwändige Produktion oder Hardware kümmern. Darüber hinaus sei der Marktwert von Unternehmen wie Uber, die kein einziges Fahrzeug selbst besäßen, enorm hoch. Der Umstieg sei für produzierende Unternehmen wie BMW wesentlich schwieriger: Die Einführung von automatisierten Routenzügen beispielsweise beträfe bei BMW die Jobs von 3.800 Gabelstaplerfahrern.

Auch Entwicklungen wie das autonome Fahren stelle das Unternehmen vor Herausforderungen: Laserscanner, Ultraschall und Videokamera in den Fahrzeugen sammelten eine enorme Datenmenge, die vernetzt und genutzt werden muss. Aktuell werde im BMW-Konzern ein Datenvolumen von 50 Petabyte verarbeitet. In den kommenden Jahren werde dieses auf geschätzte 600 Petabyte steigen.

Die Digitalisierung schaffe enorme Herausforderung für Technik, Prozesse, Geschäftsmodelle, Produkte und Service. Aktuell zeige der Markt, dass Konsumenten bisher nicht bereit sind, für Elektrofahrzeuge mehr zu zahlen als für konventionell angetriebene. Die Frage werde sein:

Wann lohnt sich E-Mobility für Automobilkonzerne?

Auch BMW müsse im Rahmen der Digitalisierung seine Strategie anpassen. Schon heute habe sich das Kundenverhalten verändert: Sie informieren sich vorab im Internet, hier werde der Verkauf bereits angebahnt. Das Auto sei nach dem eigenen Haus das zweitteuerste Gut der Kunden. Zielgruppen, die sich teure Autos nicht leisten können, interessieren sich für Car-Sharing. Hier könne BMW als Serviceanbieter fungieren, man habe in den USA bereits in entsprechende digitale Plattformen investiert.

Jedes Unternehmen muss seinen Weg finden

„Ein Geheimrezept, um in der Digitalisierung erfolgreich zu sein, gibt es nicht. Jedes Unternehmen, jedes Geschäftsmodell ist anders“, so Monsees. Trotzdem sei eine Verschmelzung von Produkt und Service unerlässlich. Robuste und skalierbare IT- und Softwarearchitektur, Datenschnelligkeit, permanente Updatefähigkeit und auch maximale Datenerfassung und -nutzung seien weitere Faktoren. „Unsere Firmen müssen auch IT werden“, ist Monsees überzeugt.

Die Digitalisierung berge große Unsicherheiten, mit denen vor allem Deutsche aber auch Europäer enorme Schwierigkeiten hätten. Hierzulande solle man mutiger sein, Dinge zu probieren, aber auch „den Stecker zu ziehen, wenn sie nicht funktionieren“. Die Struktur in den Unternehmen müsse sich ebenfalls ändern: agiler, durchlässiger zwischen Abteilungen, kreativer. „Mobile first“ müsse die Devise lauten. In einer digitalen Zeit, die permanenten Wandel bedeute, müssten sich auch Mitarbeiter stetig weiterentwickeln. Die Aufgabe für das Management laute: die Mitarbeiter mitzunehmen, Visionen und Missionen zu entwickeln, an denen sich jeder orientieren könne.

Vogginger

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