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Hochschule rüstet sich mit neuem Studiengang. Alumnus Sebastian Schmid gibt Einblicke in spätere Arbeitsfelder

Betrachtung Bauplatte nach dem Prozess mit Sttzmaterial PMLandshut - pm (11.05.2021) Sebastian Schmid (Foto) ist Alumnus der Hochschule Landshut, studierte an der Fakultät Maschinenbau und schloss 2018 mit einem Master im Bereich Leichtbau und Simulation ab. Seit fast zwei Jahren arbeitet er nun bei der Trovus Tech GmbH als Entwicklungsingenieur. Er verantwortet die Produktion, steht in engem Kundenkontakt und ist mit den neuesten Entwicklungstrends sehr gut vertraut. Trotzdem würde es ihn sehr reizen, wieder an der Fakultät Maschinenbau zu studieren. Und das hat vor allem einen Grund: der neue Studiengang „Additive Fertigung - Werkstoffe, Entwicklung und Leichtbau“ – auch bekannt als 3D-Druck. Landshut ist bundesweit eine der ersten Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit einem Bachelorstudienangebot auf diesem Gebiet.

„Gleich zu Beginn meines Studiums habe ich das Thema 3D-Druck für mich entdeckt“, betont Schmid. In seiner Bachelorarbeit stellte er sich die Aufgabe, den Korpus einer E-Gitarre design- und belastungsgerecht, unter Einbeziehung des Hochschullogos, zu entwickeln, und 3D-druckgerecht herzustellen. Auch im Masterstudiengang „Leichtbau und Simulation“ konnte er seinem Lieblingsthema Additive Fertigung nachgehen und abschließend seine Masterarbeit in diesem Bereich im Technologie- und Leichtbauzentrum bei BMW schreiben.

Großes Potenzial von 3D-Druck

„Als ich als Student nach einer Praktikumsstelle im Bereich 3D-Druck gesucht habe, musste ich mich noch sehr anstrengen, etwas Passendes zu finden. Im Moment wird man von den Firmen auf diesem Gebiet mit interessanten Themen nur so überschüttet“, sagt Schmid. „Umso spannender finde ich es, dass die Hochschule jetzt sogar einen eigenen Studiengang dazu anbietet. Das wäre damals mein Traum gewesen“. Im 3D-Druck sieht Schmid großes Potenzial. „Viele Automobilhersteller wie BMW, Audi und VW sowie deren Zulieferer, nehmen das Thema sehr ernst und investieren in den Ausbau dieser Arbeitsbereiche.“

Noch zu Beginn seiner beruflichen Karriere begegnete Schmid unter seinen Kunden vielen Ingenieur*innen, die wenig Vorstellung von der 3D-Druck-Technologie und deren Einsatzmöglichkeiten und Vorteile hatten. Mittlerweile wird das Verfahren immer bekannter und kommt in verschiedensten Produktionsprozessen zum Einsatz. Um den Anforderungen und Einsatzgebieten gerecht zu werden, ist Fachwissen gefragt. Und der Bedarf an Spezialisten auf diesem Fachgebiet steigt beständig an.

Additive Fertigung ab Herbst 2021

Genau dieses Fachwissen erhalten die Studierenden des neuen Studiengangs an der Hochschule Landshut. Im Grundstudium wird ihnen zunächst das erforderliche maschinenbautechnische Basiswissen vermittelt und in den beiden zur Wahl stehenden Profilierungsrichtungen können sie sich zwischen der Vertiefung in Richtung Bauteilentwicklung oder Produkt- und Qualitätsmanagement entscheiden. „Wir wollen den Studierenden ein solides Wissen über Materialien und Konstruktion vermitteln, mit Hilfe des sogenannten ‚Additive Thinking‘, das im Bereich des 3D-Drucks eine signifikante Rolle spielt“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Norbert Babel. Auf praktischer Seite stehen bereits diverse Kooperation im Raum, beispielsweise mit der BMW AG und EOS, um den Studierenden von Beginn an praktische Kompetenzen zu vermitteln sowie Praktikumsstellen und Abschlussarbeiten anbieten zu können. Das begünstigt einen reibungslosen Berufseinstieg.

Auch wenn Schmid keine Kristallkugel besitzt, sieht er eine vielversprechende Zukunft für die Additive Fertigung. Die Vorteile der Technologie landen laut Schmid in Deutschland auf fruchtbarem Boden. Die hohen Ansprüche, die an die Qualität der Produkte gestellt werden, können von hochqualifizierten Ingenieur*innen nicht zuletzt durch weitere Zertifizierungen der 3D-Druck-Verfahren realisiert werden. „Ich kann jedem das neue Studienangebot in diesem Bereich deshalb nur wärmstens ans Herz legen.“

Informationen zum neuen Studiengang „Additive Fertigung - Werkstoffe, Entwicklung und Leichtbau“ sowie zu allen weiteren Studienangeboten sind auf www.studieren-in-landshut.de zu finden. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Juni.

Zum Bild. Hochschulalumnus Sebastian Schmid bei seiner täglichen Arbeit

Foto Trovus Tech GmbH


Ü b e r  d i e  H o c h s c h u l e  L a n d s h u t :
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 50 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 4.600 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr. Pressekontakt:

 

 

 

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