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Soviel kosten Erneuerbare Energien künftig Studie zu Stromgestehungskosten vorgestellt

Landshuter-Energiegespraech-1

Foto:: Im vollbesetzten Hörsaal der Hochschule Landshut diskutierte Dr. Thomas Schlegl über Stromgestehungskosten

In der Hochschule Landshut  fand das „Landshuter Energiegespräch" statt. Dr. Thomas Schlegl, Leiter der Strategieplanung am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, stellte die Studie „Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien" vor. Im Vortrag liefert er einen aktuellen Kostenvergleich für die Umwandlung unterschiedlicher Energieformen in elektrischen Strom sowie eine Prognose für die weitere Kostenentwicklung bis zum Jahr 2030. „Dieses Thema ist auch politisch sehr aktuell und zeigt uns auch die interessanten Zusammenhänge aus wirtschaftliche Sicht", begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel den Redner und die fast 70 Gäste.

Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft

Stromgestehungskosten bezeichnen die Kosten, welche für die Energieumwandlung von einer anderen Energieform in elektrischen Strom notwendig sind. Für die Berechnung der Kosten nutzten die Freiburger Wissenschaftler eine etablierte Formel. Darin enthalten sind die Investitionskosten, jährliche Gesamtkosten, produzierte Strommenge im Jahr, realer kalkulatorischer Zinssatz, wirtschaftliche Nutzungsdauer und die Jahre der Nutzungsperiode. „Die Preise sind damit auch in nicht unwesentlichen Umfang abhängig von der wirtschaftlichen und politischen Stabilität eines Landes", erklärt Schlegl.

In der Studie wurden die Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien im dritten Quartal 2013 untersucht und deren weitere Kostenentwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2030 prognostiziert. Der Fokus liegt auf den Stromgestehungskosten von Photovoltaik (PV), Windenergie (WEA) und Biomasseanlagen in Deutschland. Als Referenz wurde darüber hinaus auch die Entwicklung der Stromgestehungskosten für neu errichtete konventionelle Kraftwerke (Braunkohle, Steinkohle, Gas- und Dampfkraftwerke (GuD)) untersucht.

Schlegl zeigt auf, dass die Stromgestehungskosten für alle PV-Anlagentypen den Anschluss an die Kosten der anderen Stromerzeugungstechnologien erreicht haben und deutlich unterhalb des durchschnittlichen Endkundenstrompreises von 0,289 Euro/kWh liegen. Bei den konventionellen Kraftwerken sind Braunkohlekraftwerke die größten Profiteure der niedrigen CO2-Zertifikatspreise.

Erneuerbare Energien kostengünstiger als Konventionelle

„Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren und konventionellen Energien sind nicht die Investitionskosten allein", sagt Schlegl „Standortbedingungen wie Sonneneinstrahlung und Windangebot, sowie Finanzierungskosten und Risikoaufschläge

für neue Kraftwerke haben erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse. Nur mit ihrer Berücksichtigung können wir die Stromgestehungskosten einzelner Technologien miteinander vergleichen." Jedoch können die Stromgestehungskosten den Wert des produzierten Stroms oder technologiespezifische Vorteile wie Regelbarkeit eines Kraftwerks ebenso wenig berücksichtigen wie die Wärmeauskopplung bei Biogasanalgen.

Nach Auswertung und Vergleich aller Daten geben die Wissenschaftler/innen des ISE folgenden Ausblick: Bis 2030 werden die Stromgestehungskosten für Photovoltaik auf 0,06 bis 0,09 Euro/kWh sinken. Damit können PV-Anlagen mit Onshore-Wind und den gestiegenen Stromgestehungskosten von Braunkohle-, Steinkohle- und GuD-Kraftwerken konkurrieren. Onshore-Windenergieanlagen werden ihre Stromgestehungskosten gegenüber konventionellen Kraftwerken ebenfalls reduzieren und spätestens 2020 mit Braunkohle vergleichbar sein, unter der Annahme dass die Volllaststunden der konventionellen Kraftwerke im Zuge der Energiewende etwas absinken und die CO2-Zertifikatspreise ansteigen werden. An sehr guten Standorten werden Onshore-Windenergieanlagen die Technologie mit den niedrigsten Stromgestehungskosten sein.

Im Vergleich der erneuerbaren Energien untereinander zeigt sich, dass die Kosten von PV und Onshore-Windanlagen zukünftig deutlich unter 0,10 Euro/kWh liegen. Das Rennen um die Kostenführerschaft werden diese beiden Technologien damit klar gewinnen. Offshore-Windanlagen haben zwar höhere Kosten, aber gleichzeitig den Vorteil höherer Vollaststunden. Den deutlich höheren Kosten bei Biomasseanlagen steht ihre Regelbarkeit gegenüber.

Am Ende des Vortrags stellte sich Dr. Schlegl den zahlreichen Fragen der fast 70 Gäste im Hörsaal der Hochschule Landshut. Aktuelle politische Themen wie der Abstand von Windkraftanlagen zu Wohngebieten oder inwieweit die globale Wirtschaft Einfluss auf die Preise haben, führten zu regen Diskussionen.

Die Studie zum Download finden Sie auf der Internetseite: www.ise.fraunhofer.de/de/daten-zu-erneuerbaren-energien

Beim nächsten „Landshuter Energiegespräch", am 13. Januar 2014 ab 18:30 Uhr, berichtet Dr. Dieter Schreff, Inhaber des Ingenieurbüros Schreff für Wasser, Abwasser und Energie, über Energieeinsparpotenziale am Beispiel der Kläranlage Landshut.

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