
Der Vorsitzdende des Freundeskreis der Hochschule, Stadtrat Ludwig Zellner (l.) und Stadtrat Norbert Hoffmann entdeckten ihr musikalisches Talent. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (22.02.2026) Der Freundeskreis der Hochschule Landshut hat sich der Aufgabe verschrieben, eine Brücke zwischen der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Hochschule zu bauen, betonte deren Vorsitzender Ludwig Zellner bei der Mitgliederversammlung in der Hochschul-Mensa. Dabei unterstich er, dass dadurch die Bildungseinrichtung jährlich mit rund 20.000 €uro unterstützt wird.
50 Gäste folgten der Einladung, die, so Zellner ein Abend der zwei Dimensionen werden wird. Denn nach den Grußworten besichtigte der Freundeskreis zwei Labore der Hochschule. Denn zum harten Arbeiten in der Hochschule (lateinisch „labora“) gehört vor allem die Praxis in den Laboren zur Ausbildung der mittlerweile über 5.000 Studierenden am Lurzenhof.

Die Wissenschaft rund um landwirschaftliche Machinen stand auf der Lehrplan beim Besuch der Fakultät Maschinen- und Bauwesen.
Für Oberbürgermeister Alexander Putz war es die letzte Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Hochschule in seiner Amtszeit. Er gratulierte zu der unglaublichen Entwicklung des Bildungsstandorts im Landshuter Osten mit vielen maßgeschneiderten Studiengängen. Besonders freut es ihn, dass die Studiengänge Bauingenieurwesen und Architektur in Landshut angesiedelt werden könnten.
In Zahlen ausgedrückt sind derzeit 5.108 Studierende an der Hochschule Landshut eingeschrieben, die von 607 Mittarbeitern, darunter 144 Professorinnen und Professoren ausgebildet werden. 28 Studierende streben eine Promotion an. Insgesamt verfügt die Hochschule über einen Etat von 7,8 Millionen Euro für Bildung und Forschung.

In der Praxis erläuterte Prof. Dr.-Ing Mattgias Wagensoner die Elekrifizierung eines Radladers.
Im Praxisteil der Mitgliederversammlung stand die Besichtigung zweier Labore auf dem Programm. Prof. Bruno Franceschini aus dem Fachbereich Soziale Arbeit begrüßte den Freundeskreis in der Musik- und Bewegungswerkstatt. Hier galt es schweigend mannigfache Instrumente und deren Klangeigenschaften zu ergründen. Nach nur wenigen Minuten entwickelte sich daraus ein facettenreiches, improvisiertes, spontanes Konzert.
Wissenschaftlicher wurde es bei Prof. Dr.-Ing. Matthias Wagensoner in der Fakultät Maschinen- und Bauwesen. Er informierte über die Optimierung und den Einsatz von E-Mobilität im Bereich von Landmaschinen. Deutlich wurde dabei die Akribie, mit der Studierende und Professoren Problemen auf die Spur kommen, um permanent Verbesserrungen für die Praxis zu entwickeln.

