
Stadtrat Ludwig Zellner, Vorsitzender des Freundeskreises, hieß die Gäste in der Hochschulmensa willkommen. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (21.10.2026) Der Freundeskreis der Hochschule Landshut hat am (Dienstag 20.10.) zur Mitgliederversammlung geladen. Die Resonanz war enorm. Knapp 70 Teilnehmer haben sich in der Mensa versammelt. Höhepunkt der Veranstaltung waren die Besuche von zwei Hochschullaboren. So wurde die Veranstaltung zu einem perfekten Dialog zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Dabei verriet Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz auch Zukunftspläne.
Die Begrüßung übernahm der Vorsitzende des Freundeskreises, Stadtrat Ludwig Zellner und betonte die Zielsetzung des Vereins: „Wir wollen eine Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und der Bürgerschaft sein, mit dem Ziel, die Bildungseinrichtung zu unterstützen.“ Gekommen waren auch MdB Florian Ossner, Bürgermeisterin Patricia Steinberger sowie die Stadträte Iris Haas, Norbert Hoffmann, Jürgen Wachter und Rudolf Schnur.

Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz will den Wachstumskurs der Hochschule vorantreiben.
An die Versammelten appellierte Ludwig Zellner auch weiterhin den Freundeskreis aktiv mit Spenden zu unterstützen. So kann der Freundeskreis überall dort helfen, wo im regulären Hochschulhaushalt keine Gelder zur Verfügung stehen, wie den „Tag der offenen Tür“ oder die „Lange Nacht der Kultur“ der Hochschulgemeinde.
Präsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz verkündete die aktuellen Wachstumszahlen der Hochschule. Zwischenzeitlich sind 5.360 Studierende eingeschrieben. Als nächstes großes Projekt möchte sie ein weiteres Technologietransferzentrum in Vilsbiburg aufbauen. Ebenso liegt ihr Fokus darin, in Landshut Präsenz zu zeigen, um mit der Stadtgesellschaft in Dialog zu treten. Denn in Zeiten einer angegriffenen Demokratie wird es immer wichtiger in der Bevölkerung mit Fakten zu überzeugen, um Fake entgegenzutreten.

Bei Prof. Dr.-Ing. Mathias Michal (r.) ging es in der Praxis um die Qualitätssicherung von Beton.
Anschließend stimmte Prof. Dr.-Ing. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales an der Hochschule. auf die beiden Laborbesuche ein. So öffnete das Labor für Baustoffkunde der im Wintersemester 2021/22 gegründeten Fakultät Bauingenieurwesen unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Mathias Michal seine Pforten. In dieser Studiendisziplin geht es um das Konstruieren, Bauen und Instandhalten. Vor Ort ging es in die Praxiseigenschaften von Beton und dessen Eigenschaften. Dazu war ein Praxisversuch vorbereitet, bei dem Druckkörper auf ihre Festigkeit geprüft werden. Dabei werden „Betonköpfe“ als Druckkörper so lange belastet, bis sie brechen und Aufschluss über die Qualität des Materials geben.

Die Mitglieder des Freundeskreises im Ausstausch zur Ideenfindung im "Creativ Lab".
Interessante Einblicke gab es auch im „Creativ Lab“, dem Labor für Ideen, die im Hörsaal entstehen und weiterentwickelt werden. Als Denkfabrik für effizientes Teamwork gab es für die Teilnehmenden eine spannende interaktive Aufgabe durch Michael Deller, wie Kontakte nach Messebesuchen zu echten Kontakten werden.
Ein echter Gründer stellte ebenso seine Entwicklung vor. Nik Kaiser realisierte eine Powerbank Verleihstation. Die Fima Namens „boozit“ hat schon vergangenes Jahr ihre erfolgreiche Premiere auf den Landshuter Dulten. Wer Strom für sein Handy oder Tablet benötigt, kann ganz unkompliziert eine Powerbank gegen Pfand ausleihen, um seine elektronischen Geräte wieder mit Energie zu versorgen. Dieses Konzept soll nun in Bars, Clubs, Cafés, Hotsports und auf Events etabliert werden.

