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Causa Schlehental: Ein Exempel wie der OB und die Verwaltung mit Bürgern umgehen?

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Foto: Das Corpus delicti: Die Straße namens Schlehental, in der seit heute die Bauarbeiten für eine Teerdecke begonnen haben.

Soviel vorweg: dass die Straße im Schlehental geteert wird, daran gibt es nichts mehr zu rütteln. Die Aufträge sind vergeben und die Bauarbeiten haben begonnen. Aber warum sind die Anwohner so schlecht auf die Verwaltung und auf Oberbürgermeister Hans Rampf zu sprechen? Weil ihre Meinung und Haltung schlicht und einfach ignoriert wurde, sagen sie.

Alles begann schon im Jahr 2011 als erste Pläne zur Staubfreimachung – so wird es genannt, wenn eine Straße geteert wird – bekannt wurden. Im Juni wurde ein Beschluss für den Ausbau gefasst. Doch von den elf Eigentümern sind nur drei für und eine Mehrheit von acht gegen die schwarze Asphaltdecke. Die Mehrheit wehrte sich dagegen und seitens der Verwaltung wurden die Ausbaupläne für drei Jahre auf Eis gelegt.

Just im gleichen Jahr 2011 fasst die Stadt einen Grundsatzbeschluss, in dem steht, dass die Anwohner eingebunden und gefragt werden müssen, wenn eine Straße geteert wird. Das sagte auch OB Hans Rampf den Anwohnern im 2011 zu. Alle werden eingebunden und dann werde nach Mehrheitsverhältnissen entschieden.

Doch dann verstrichen die Jahre, bis in diesem Jahr die Anwohner ein Schreiben der Stadt bekamen. Darin stand, der Straßenausbau beginnt zwischen der 34. und 36. Kalenderwoche und wird voraussichtlich acht Wochen dauern. Das trieb die Schlehentaler erst Recht auf die Straße. Heute trafen sie sich mit den Grünen Stadträten Stefan Gruber und Hermann Metzger vor Ort, um die Sache zu besprechen.

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Foto: Die Grünen Stadträte Stefan Gruber und Hermann Metzger (von links) zusammen mit den "Schlehentalern" die so gerne ihre Naturstraße behalten hätten.

Die Mehrheit der Anwohner sehen in ihrer Kiesstraße ein Stück unversiegelter Natur in Landshut. Hier gibt es, sagen sie, im Winter kein Problem darauf zu fahren, auch Radfahrer und Spaziergänger seinen lieber auf dem Naturweg unterwegs.

Der Unterhalt der Straße kostet der Stadt bisher rund 1.100 Euro pro Jahr, das Teeren knapp 150.000 Euro. Auf die Anwohner entfallen je nach Grundstückslänge und Geschosshöhe 500 bis 18.000 Euro, die sie dafür zahlen müssen.

Auch das bringt die Bürger auf die Palme: „Obwohl wir gegen das Teeren der Straße sind, müssen wird dafür zahlen", so eine Anwohnerin. Eine kleine Kopfrechnung belegt, dass für die Baukosten die Straße im Schlehental 100 Jahre als Naturstraße in Stand gehalten werden kann.

Unterm Strich fühlen sich die Schlehentaler gründlich von der Verwaltung und von Oberbürgermeister Hans Rampf verschaukelt, weil erstens die direkte Bürgerbeteiligung nie stattfand und zweitens hier etwas umgesetzt wird, was die Mehrheit nicht will.

Letztlich konnten die Anwohner – den vollendeten Tatsachen in's Auge sehend – an die Grünen Stadträte Stefan Gruber und Hermann Metzger nur noch ein paar Bitten richten: Wenn schon geteert wird, hätten sie in Zukunft gerne eine beruhigte Spielstraße und ein paar Parkplätze, Dazu forderten sie aufzuklären, wer die nicht stattgefundene Bürgerbeteiligung verbockt hat und die Gebührenbescheide für sie möglicht gering und für die Stadt möglichst hoch zu halten. Wäre es denn möglich, die Kosten für die Beleuchtung herauszurechen, da ja diese nicht neu gebaut, sondern nur instandgesetzt wird, fragte einer der Anwohner.

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