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Küffner wäre für die OB-Kandidatur Favorit Die Frage nach dem idealen Alter stellt sich

Thomas Küffner 01

Im neuen Jahr werden wohl alle politischen Gruppierungen und Parteien ihre Kandidaten für die OB-Wahl 2016 aufstellen. Gesucht sind in erster Linie Bewerber mit einer gewissen politischen Erfahrung - zumindest als Stadtrat/Stadträtin - und mit dem Nachweis von beruflicher Reputation.. Daneben gilt: um so jünger desto besser. Amtsinhaber Hans Rampf hat mit 56, damals im achten Jahr Stadtrat und Betreiber mehrerer McDonald's-Filialen seine OB-Wahl als Kandidat der "Bürger für Landshut" 2004 gewonnen. Sein Vorgänger Josef Deimer war 33, Stadtrat, 3. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter als er 1969 zur ersten OB-Wahl antrat.

Die OB-Kandidaten der CSU in Straubing und Deggendorf waren zuletzt jeweils Anfang 30. Alle aus der Jungen Union kommend. In Dachau (44.00 Einw.) wurde heuer im Frühjahr ein 27-jähriger SPD-Kandidat zum Oberbürgermeister gewählt. 

In Landshut war der mittlerweile 28-jährige Thomas Haslinger ernsthaft als OB-Kandidat im Gespräch bis er im Sommer von sich aus erklärte, 2016 das OB-Amt noch nicht anzustreben. Eigentlich war bei der CSU klar, dass Parteichef Helmut Radlmeier (48) die Nachfolge von Hans Rampf antreten sollte. Doch dann kam es zu den bekannten Streitereien in der CSU-Stadtratsfraktion mit der Abspaltung von drei Stadträten, die eine neue Stadtratsfraktion unter dem Namen Landshuter Mitte gründeten und bei der Stadtratswahl dann auch mit einer eigenen Kandidatenliste antraten. In diesen Monaten wurde kräftig ausgeteilt. Ein tiefer Graben tat sich auf.

Im Landtagswahlkampf  2013 erklärte dann Kandidat Helmut Raldmeier, dass er volle fünf Jahre sein Landtagsmandat ausübern wolle. Und plötzlich war er nicht mehr unbedingt der absolute Kronprinz von Rampf. Bei der CSU könnte freilich noch einmal Ludwig Zellner antreten, doch er wäre 2016 schon 62. Er könnte lediglich eine sechsjährige Amtsperiode ausüben. Radlmeier ist 2016 erst 50. Er gilt als guter Wahlkämpfer. Bei der Stadtratswahl hat er von allen konservativen Kandidaten die meisten Stimmen geholt. Absoluter "Stimmenkönig" war freilich 2. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner.

52 Jahre wäre 2016 erst die Stadträtin Gaby Sultanow. Doch seit sie - und Gerd Steinberger (SPD) - bei der Wahl der 2. und 3. Bürgemeister durchgefallen sind, ist sie auch nicht mehr aktuell als potentielle OB-Kandidatin im Gespräch. Zum Kreis der natürlichen OB-Kandidaten zählt auch der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur, der 2016 dann 56 Jahre alt wäre. 

Bei der CSU wird im Frühjahr die Vorstandschaft völlig neu gewählt. MdL Radlmeier wird wohl wieder für den Vorsitz kandidieren. Womöglich verlangen die 700 Mitglieder aber dann von ihm auch die OB-Kandidatur, außer er kann einen überzeugenden OB-Kandidaten z.B. aus der Verwaltung, präsentieren. Dass schon jetzt ein Thomas Haslinger nach dem Parteivorsitz greift, ist eher unwahrscheinlich. Radlmeier ist vor allem in den Stadtverbänden sehr gut vernetzt und er mischt bei mehreren Vereinen im Vorstand mit.   

Falls Helmut Radlmeier doch die Chefposition im Rathaus anstrebt, hätte er bereits einen sehr efahrenden Wahlkampf-Macher an seiner Seite. Rüdiger Abel, MdL Radlmeiers persönlicher Referent, war im OB-Wahlkampf 2004 für die Öffentlichkeitsarbeit von Hans Rampf federführend zuständig.

Falls Radlmeier die OB-Wahl im Oktober 2016 gewinnen und das Amt am 1. Januar 2017 antreten würde, dürfte für ihn der junge Pfeffenhausener Rechtsanwalt Florian Hölzl in den Landtag nachrücken. Theoretisch könnte dann 2018 sogar im Stimmkreis Landshut Hans Rampf das CSU-Direktmandat zur Landtagswahl anstreben. Auch Erwin Huber hat ja im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau-Vilsbiburg nochmals mit 67 Jahren erfolgreich kandidiert. Das liefe quasi auf einen Ämtertausch zwischen Radlmeier und Rampf hinaus.

Letztendlich müßte die CSU sogar eine gemeinsame OB-Kandidatin akzeptieren, die Prof. Dr. Goderbauer-Marchner heißt, doch sie wäre 2016 auch schon 57 und damit noch ein Jahr älter als Rampf bei seiner ersten OB-Kandidatur. Mit 63 könnte sie theoretisch auch noch für eine zweite Amtsperiode kandideren und würde dann mit 69 aus dem Amt scheiden.

Freilich könnten alle OB-Kandidaten 2016 auch erklären, dass sie dieses Amt nur bis 2020 ausüben wollen, damit dann endlich wieder die OB-Wahl mit der Stadtratswahl zusammengelegt werden kann. Dann wäre auch eine Goderbauer-Marchner erst 60 und könnte 2020 für eine zweite Amtsperiode - dann an der Spitze einer wieder versöhnten und einigen CSU - antreten.

Doch die CSU hätte mit Prof. Dr. Thomas Küffner einen in fast jeder Hinsicht idealen OB-Kandidaten. Er ist zwar Vorsitzender des Vereins der Landshuter Mitte, aber weiterhin auch bei der CSU. Küffner ist in der zweiten Periode Stadtrat, ein glänzender Debattenredner und guter Organisator. Küffner wäre 2016 erst 45, also im besten Alter für eine OB-Kandidatur. Und Küffner gilt als reformfreudig. Das hat er mit seiner letzten Haushaltsrede ("brauchen schnellstens eine echte Fusion der Stadt- und Kreiskrankenhäuser") erneut bewiesen. Diese Rede könnte man auch gut und gerne als Bewerbung für eine OB-Kandidatur betrachten. Die Fraktionsvorsitzende der Landshuter Mitte, Prof. Dr. Godernbauer-Marchner, war ja bei den Haushaltsdebatten am 5. Dezember aus beruflichen Gründen entschuldigt.  Küffner sitzt im Stadtrat im übrigen direkt neben MdL Jutta Widmann. Die Unterstützung der Freien Wähler wäre für eine OB-Kandidatur natürlich mehr als hilfreich. /hs                 

 

   

       

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