
Die Sporthalle der neuen Berufsschule II war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die neue Optik der Berufsschule II von der Haupteingangsseite aus.
Vor vier Jahren wurde mit der Erweitrung und Generalsanierung der Berufsschule II in der Wolfgangsiedlung begonnen. Heute, Freitag, konnte mit einem halben Jahr Verspätung - eine Elektrofirma hatte während der Bauzeit Konkurs gemacht - die architektonisch attraktive und zum Teil sogar völlig neue Super-Schule feierlich eingeweiht werden. Große Freude und tiefe Genugtuung bei allen Festrednern für das 16,7 Mio. Euro Projekt.
Angefangen von Oberbürgermeister Hans Rampf in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender des Zweckverbands Berufsschulen über Regierungspräsident Heinz Grunwald, einem überglücklichen Schulleiter Johann Cikanek, bis zum pfiffigen Schülersprecher Johannes Brandl (Foto - der einen gemalten mehrteiligen Baum zur Einweihung im Namen der Schüler unter Beifall schenkte) und Architekt BDA Stefan Feigel, der sichtlich amüsiert die unendlich häufigen Sitzungen, Besprechungen und die Flut (251) an Ordnern auflistete. Lehrkräfte udn Schüler der Berufsschule sorgten auch musikalisch unter der Leitung von Obestudienrat Manfred Mang für eine beschwingte Stimmung. Den kirchlichen Segen erteilten Pfarrer Anton Högner und Frau Pfarrerin Christine Stöhr..
16,7 Milionen Euro verschlang das Großprojekt für 2.000 Schüler, 90 Lehrkräfte und acht Mitarbeiter der Schul- und Hausverwaltung. 6,777 Millionen Euro gab es an Zuwendungen vom Freistaat Bayern. Die Baunebenkosten belaufen sich auf 2,965 Millionen Euro.
Der wichtgste Akt der Einweihungsfeier: Die Schlüsselübergbe (samt Spendenscheck) durch Architekt Stefan Feigel an Schulleiter Johan Ciikaneck (li.) im Beisein von Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier.
Die Hauptnutzfläche der Schule umfasst 4.205 Quadratmeter, davon entfallen 620 Quadratmeter auf die erweiterte Hauptnutzfläche. Die gesamte Grundstücksgröße der Berufsschule II wird mit 13.586 Quadratmetern angegeben.
Für die Architektur zeichnet das Architekturbüro Feigel-Huber-Dumps Landshut verantwortlich.
Unter den Fest- und Ehrengästen waren auch Alt-Oberbürgermeister Josef Deimer, Landrat Peter Dreier, MdB Florian Oßner, MdL Hemut Radlmeier und MdL Ruth Müller. Zahlreiche Mitlgieder des Zweckerbands waren gekommen, dem ebenso viele Kreisräte wie Stadträte angehören, obwohl nur 30 Prozent der Schüler aus Landshut und 45 Prozent aus dem Landkreis kommen. Weitere 25 Prozent der Schülerinnen und Dchüler sind aus anderen angrenzenden Landkreisen.
Alle Redner lobten die am Bau beteiligten Firmen, Bau- und Facharbeiter, Architekten und Projektanten und sie dankten den Schülern und Lehrkräften für das Ertragen der Unannehmlichkeiten, die mit einer so langen Bau- und Sanierungszeit verbunden sind. Viel Beifall wurde jeweils gespendet. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein wunderschönes Wetter obendrein an einem wunderbaren Fest- und Einweihungstag, der nach dem offiziellen Teil auch noch lange im Freien in geselliger Runde gefeiert wurde. - Dankesworte galten auch all jenen, die die politischen Weichen für das Projekt gestellt haben. Kein Zweifel, diese Berufsschule II ist damit wohl aktuell die modernste Schule in der Stadt. Im nächsten Jahr wird die Einweihung der Berufsschule I (Luitpoldstraße) gefeiert werden können. /hs

