Wie schon die Grünen so fordert jetzt die Fraktion der Jungen Liste/BfL eine schonungslose Offenlegung aller Verbindlichkeiten bzw. Schulden des EV Landshut sowie der SEL GmbH (Alleingesellschafter Rainer Beck) gegenüber der Stadt (Hallenmiete usw.) und den Stadtwerken (Strom usw.) vor eine Entscheidung über die Sanierung der Eishalle, die von Fachleuten zuletzt im Bausenat auf 18 bis 30 Millionen Euro beziffert wurde, wenn auch in sechs Jahres-Bauabschnitten.
Hier der Dringlichkeitsantrag im Wortlaut:
Der Stadtrat möge beschließen, dass vor der Entscheidung über die Sanierung der Eishalle 1 folgende Punkte von der Verwaltung aufgeschlüsselt bzw. folgende Fragen beantwortet werden:
1. Alle Stundungen, Nachlässe und jeden Verzicht auf Zahlungen, auch aus steuerlichen Pflichten, durch Stadt Landshut im Bezug auf die LES, seit der Übernahme der GmbH durch Herrn Rainer Beck.
2. Wie hoch sind im Speziellen die gestundeten oder nicht entrichteten Forderungen durch die LES gegenüber der Stadt Landshut, die aus dem Mietverhältnis für die Eishalle entstanden sind?
3. Hat die Stadt Landshut Leistungen gegenüber der LES erbracht, die für den Spielbetrieb der DEL 2 notwendig waren, wenn ja in welcher Form und in welcher Höhe?
4. Wie hoch sind die aktuellen Verbindlichkeiten der LES gegenüber der Stadt Landshut und den Stadtwerken?
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gez. Thomas Haslinger
gez. Karina Habereder
gez. Bernd O. Friedrich

