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SPD-Politiker in der Vilsbiburger "Schule" für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

aa an anf aa spd vilsbiburg. breit. jpeg

Die jungen Flüchtlinge sind glücklich, wenn sie hier zur Schule gehen können.  - Im idyllisch gelegenen Vilsbiburger Stadtteil Grub sind seit wenigen Wochen zehn Jugendliche aus Syrien und Afghanistan untergebracht, die von der gemeinnützigen Gesellschaft „sozialerservice“ betreut werden.

Die SPD-Politiker aus der Region, Kreisrat Gerhard Babl und Stadträtin Theresa Bergwinkl besuchten gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten Günter Knoblauch und Ruth Müller diese Einrichtung, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Betreuung und Versorgung dieser jungen Menschen gehandhabt wird.

Sechs Mitarbeiter kümmern sich abwechselnd um die Jugendlichen, erläutert der Leiter der Einrichtung, Norbert Geßl. Er ist besonders froh, auch einige Muttersprachler unter den Betreuern zu haben, so spricht beispielsweise der Gruppenleiter Aref Mohammed arabisch und Jarmila Warfa, die aus Afghanistan stammt und die Rolle der „Hausmutter“ einnimmt, kann bei vielen Sprachproblemen helfen. Die Lehrerin, die bei verschiedenen Hilfsorganisationen gearbeitet hat, ist im übrigen selbst vor einigen Jahren aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet, mittlerweile anerkannt und versteht sich als „Kulturvermittlerin“.

Die jungen Männer im Alter von 15 – 17 Jahren haben beschwerliche Reisen hinter sich, die meisten von ihnen haben ihre Familien noch in der Heimat und sorgen sich um ihre jüngeren Geschwister und Eltern, die beispielsweise noch in Aleppo leben.

Ihrer Zukunft in Deutschland sehen sie aber erwartungsvoll entgegen: „Ich bin glücklich, hier angekommen zu sein, Deutsch zu lernen und endlich in die Schule gehen zu können“, beschreibt der 17jährige M. seine Situation. Zurzeit lernen sie in zwei Gruppen Deutsch und machen auch gute Fortschritte – davon konnte sich auch die Vilsbiburger Integrationsbeauftragte und langjährige Lehrerin Irene Janner überzeugen. Einer der Schüler trage in jeder Hosentasche Kärtchen, um im Gespräch die Wörter griffbereit zu haben, erzählt die Sozialpädagogin Marta Adamczik.

Nach den Ferien werden fünf der Jugendlichen in der Mittelschule unterrichtet und auf den 17jährigen M. wartet ein Platz in der Berufsschulklasse in Landshut. Ihren Alltag gestalten die Jugendlichen weitgehend selbst – in der Küche des Hauses hängt ein Einsatzplan, da ist geregelt, wer für Auf- und Abräumen, Einkaufen oder Wäschewaschen zuständig ist. Im ganzen Haus sind mehrsprachige Zettel und Bilder angebracht, damit die jungen Menschen möglichst schnell die richtigen Begriffe lernen.

Und auch die Mülltrennung muss erlernt werden – was gehört in den gelben Sack und was in die Restmülltonne? Auch hierfür gibt es mehrsprachige Beschreibungen.

In Kürze wird „sozialerservice“, der dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehört, in Aich eine weitere Unterkunft für rund 20 minderjährige Flüchtlinge errichten. Und hier bat Geßl die Landespolitiker dafür zu sorgen, dass es mehr schulische Angebote für die Jugendlichen gibt. Die zweijährigen Berufsschulklassen seien eine tolle Einrichtung, da sie neben den Deutschkenntnissen auch auf das Arbeitsleben vorbereiten, doch man befürchte, dass die Plätze auf Dauer zu wenig sind.

Der Haushaltspolitiker Günter Knoblauch versicherte, dass die SPD-Landtagsfraktion zum Gesamtkomplex „Asyl“ schon zahlreiche Haushaltsanträge gestellt habe und auch im Herbst für den Nachtragshaushalt stellen werde. „Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration und deshalb dürfen wir daran nicht sparen“, so Ruth Müller, MdL. Je früher die jungen Menschen Bildung erhalten, umso eher sind sie in der Lage, ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreite

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