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SPD-Vorschlag: Nächste OB-Amtsperiode schon 2020 beenden, um dann den OB und die Stadträte wieder gemeinsam zu wählen

aa an anja patricia neu köpfeDas Landshuter SPD-Führungsduo Anja König (45, Vorsitzende, re.) und Patricia Steinberger (44, Stellvertreterin). Beide gelten als potentielle OB-Kandidatinnen. 

Als erste Partei schlägt jetzt die SPD vor, dass die nächste Amtsperiode des Oberbürgermeisters nur bis zum Jahre 2020 - also nur drei Jahre und vier Monate - dauern soll, damit die Wahl des Oberbürgermeisters auch in Landshut endlich wieder mit der Wahl der 44 Stadträte zusammengelegt werden kann.

Wir erinnern uns: Josef Deimer amtierte als Oberbürgermeister bekanntlich 35 Jahre lang, beginnend mit dem 1. Januar 1970 bis Ende 2004. All seine Wahlkämpfe bestritt er ohne gleichzeitige Wahl der Stadträte, erstmals am 18. September 1969 als 33-jähriger Landtagsabgeordneter und 3. Bürgermeister.

Albin Lang trat zuvor aus gesundheitlichen Gründen im Frühsommer 1969 vom Amt des Rathauschefs zurück. Bewusst wurde die OB-Wahl mit der Bundestagswahl zusammengelegt, wo die CSU in Landshut immer bessere Ergebnisse erzielte als bei den Stadtratswahlen. Deimer bekam im übrigen bei der Nominierungsversammlung von 195 CSU-Mitgliedern 194 Stimmen. Die Freien Wähler erklärten offen ihre Unterstützung für Deimer. Er gewann die OB-Wahl bei einer sensationellen Wahlbeteiligung von 85,1 % überrachend klar mit 58,4 %. SPD-Kandidat Anderl Schlittmeier, der aus dem Amt  des 2. Bürgermeisters als Favorit ins Rennen ging, erreichte nur 41,6 %. Die OB-Wahl zuvor (1964) hat Schlitmeier gegen "Titelverteidiger" Albin Lang nur um 511 Stimmen verloren. 

Um das freigewordene Landtagsmandat der CSU buhlten danach 1969/70 Hansjörg Mößmer (später 3. Bürgermeister) und Herbert Huber. Mößmer gewann zunächst bei der Nominierungsversammlung, doch wegen der Einführung des Wahlalters 18 siegte in einer zweiten Nominierungswahl Herbert Huber und wurde sodann im Herbst 1970 als neuer Stimmkreisabgeordneter gewählt.

1966 kandidierten Deimer wie auch Huber erstmals zum Stadtrat. Diese Wahl gewann die SPD noch mit 45,2 %, während auf die CSU "nur" 45,1 % entfielen. Die SPD bekam 20 Sitze, die CSU nur 19, hat jedoch um 7 % "Dank der Integration der bürgerlichen Kräfte und der Heimatvertriebenen", so Deimer in seinem Buch "Das Nest im Kopf", zugelegt.

Schon die zweite OB-Wahl konnte Deimer als Kandidat von CSU und Freien Wählern 1974 gegen den OB-Kandidaten der SPD, Heinz Kourim, von Beruf Richter, haushoch mit 80,6 % gewinnen. Der SPD-Bewerber erzielte mit 19,4 % nicht einmal mehr die Hälfte der Stimmen von Anderl Schlittmeier.

Wie bekannt wurde auch Deimer-Nachfolger Hans Rampf zweimal außerhalb der Stadtratswahl 2004 und 2010 gewählt. Man darf jetzt gespannt sein, ob auch die anderen Parteien und OB-Kandidaten mit einer Verkürzung - beinahe Halbierung - der nächsten Amtsperiode einverstanden sind. Die Stadt würde sich dadurch viel Geld für separate OB-Wahlkämpfe sparen, auch die Parteien für die Wahlkämpfe und die Wahlbeteilgung würde bei einer gleichzeitigen Wahl von OB und 44 Stadträten sicherlich wieder steigen. Bei der letzten Stadtratswahl am 14. März 2014 gingen in Landshut ja nur mehr 39 % zur Wahl. 

Also ein sinnvoller Vorschlag der SPD, die erst Mitte Januar verraten will, wer SPD-OB-Kandidatin werden soll: Neu-Stadträtin und SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König (45) oder die stellvertretende Parteivorsitzende und Tochter von Ex-Bürgermeister Gerd Steinberger, Patricia Steinberger (44). 1992 war zuletzt Stadträtin und Bezirksrätin Hedi Pable SPD-OB-Kandidatin mit einem respektablen Wahlergebnis von 18,35 %.  /hs  

 

 

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