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FDP-Kreivorstand besuchte die Firma Aristotherm. Über 50 Jahre Qualität zum Wohlfühlen gestern wie heute. Aktuell 35 Auszubildende sichern die Zukunft

aristo breit

Ergolding (7.04.2016) - Das Unternehmen Aristotherm wurde 1961 von Heinz Kliche und August Pohl gegründet. Der Name Aristotherm ist hergeleitet aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Beste Wärme“. Nach dem Tod von Heinz Kliche im Jahr 1966 und dem Ausscheiden des Mitgründers August Pohl, führte Hildegard Kliche das Unternehmen erst alleine und nach der Heirat 1970 mit Adolf Zierer weiter.

Die Fabrikation und Montage von Warmluft-Heizgeräten waren die Schwerpunkte. Damals war Aristotherm überregional als Experte für Kirchenheizungen bekannt. Es laufen auch heute noch viele alte Anlagen im süddeutschen Raum. Sogar aus Westberlin gab es Aufträge für die damals noch kleine Firma. Aufgrund der Ölkrise 1973 verlagerten sich die Schwerpunkte in Richtung Lüftungstechnik.

1992 trat die nächste Generation die Übernahme von Aristotherm an. Der Sohn von Heinz Kliche und heutige Geschäftsführer, Christian Kliche, leitete fortan das Unternehmen. Er konnte seit seiner Kindheit Erfahrungen im Familienunternehmen sammeln und hat an der Hochschule München Versorgungstechnik studiert. Zusammen mit seinem Team baute er in den letzten 20 Jahren eines der führenden Bau- und Dienstleistungsunternehmen der Lüftungstechnik in Altbayern auf.

Während die Sanitär- und Heizungstechnik immer unrentabler wurde, erkannte Kliche rechtzeitig das Potenzial in der Kältetechnik. Der heutige Prokurist Ludwig Brunner leitet den neuen Unternehmenszweig bis heute erfolgreich, sodass das Unternehmen seinen Platz in der Region ausbauen und festigen konnte. „Qualität zum Wohlfühlen-gestern wie heute“ wurde zum Werbeslogan. Angelika Kliche hat die organisatorischen Strukturen der Firma, bei einem Wachstum von zunächst 10 bis ca. 110 Mitarbeitern, in den letzten 20 Jahren mit aufgebaut und leitet die kaufmännische Abteilung. Heute werden nur noch Sonderteile von Lüftungskanälen und andere spezielle Kundenwünsche in der eigenen Werkstatt gefertigt. Teile der ehemaligen Fertigungshalle mussten den stark gewachsenen Büroflächen weichen. Die Marke Aristotherm steht heute, vor allem im Großraum München, als Garant für erfolgreiche Projekte in der Gebäudetechnik, speziell in der Lüftungs- und Klimatechnik.

Nachwuchs ist uns wichtig

Großen Wert legt Aristotherm wie auch die Freien Demokraten auf den Nachwuchs. Derzeit sind alleine 35 Auszubildende als Anlagenmechaniker, Kältemechatroniker, technische Systemplaner/innen und Kauffrauen für Büromanagement beschäftigt. Mit 14 neuen Auszubildenden im September 2015 wurde der Grundstein für die Zukunft des Ergoldinger Traditionsunternehmens gesetzt. Nun steht bereits die zweite Generation in den Startlöchern und Maximilian Kliche wird wohl in absehbarer Zeit als Juniorpartner in die Firma integriert.

Klares Bekenntnis zur B15 neu

„Um diesen Erfolg auch langfristig erhalten zu können, benötigen wir dringend die B15neu“, appellierte Hr. Kliche. Gut ausgebaute Verkehrswege seien nun mal die Voraussetzung für die langfristige Sicherung von Lebensqualität und Arbeitsplätzen in der gesamten Region. Bezirks-, Kreis- und Gemeinderat Toni Deller unterstrich die überregionale Bedeutung der Bundesstraße für ganz Niederbayern: „Die Verkehsprognosen für Bayern sprechen eine klare Sprache: In den kommenden Jahren nimmt der Verkehr erheblich zu. Allein im Güterverkehr wird es eine Steigerung um 30 Prozent geben. Als FDP setzen wir uns dafür ein, schon heute an die Mobilität von übermorgen zu denken. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig.“

Abschaffung der Erbschaftssteuer ist überfällig

Auch bezüglich der Abschaffung der Erbschaftssteuer ist man sich einig. Die geplante Erhöhung der Erbschaftssteuer für Familienunternehmer gehe voll zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. „Der Staat gewinnt mit dieser Erbschaftssteuer vielleicht etwas Geld, Bayern verliert aber vielmehr, wenn durch diese Neuregelung unsere weltweit einzigartige mittelständische Wirtschafsstruktur geschwächt wird“, so die Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer.

Beim Rundgang durch die Büro- und Produktionsflächen konnte sich die FDP Kreisvorstandschaft von der qualitätsvollen Arbeitsweise der Firma Aristotherm überzeugen und zeigten sich überrascht von der vorhandenen Produktpalette.

Nach der Besichtigung bedankte sich die Kreisvorsitzende Nicole Bauer bei Christian Kliche für die umfangreichen Erläuterungen zu seiner Firma.

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