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SPD: Die Interventionsstelle muß wachsen. Jährlich 450 telefonische und 300 persönliche Beratungen

intervention breit

Landshut (13.04.2016) - Heute, Mittwoch (14.04.), informierten sich die SPD-Politikerinnen Patricia Steinberger und Anja König bei den Mitarbeiterinnen der Landshuter Interventionsstelle Christiane Mendler-Härtl und Katja Glies über deren Arbeit, Sorgen und Probleme.

Dabei tauschten die Frauen auch ihre eigenen Erfahrungen aus und schnell wurde deutlich, dass die Arbeit sehr umfangreich und mit zwei hauptberuflichen Halbtagsstellen knapp bemessen ist. Die enge Zusammenarbeit mit den beiden Landshuter Frauenhäusern sei dabei sehr wichtig.

2007 wurde unter den Trägerschaften der AWO und Caritas die Landshuter Interventionsstelle eingerichtet und wurde auch sofort von Betroffenen angenommen. Waren es 2008 noch ca. 200 Beratungen, pendelten sich die Zahlen schnell auf den derzeitigen Stand von weit über 450 telefonischen und 300 persönlichen Beratungen pro Jahr ein. Auch betroffene Männer würden dieses Angebot vereinzelt wahrnehmen, denn: “Jeder Mensch hat ein Recht auf ein gewaltfreies Leben”, betont Christiane Mendler-Härtl gleich zu Beginn des Gespräches.

Die Schwerpunkte der LIS liegen auf ambulanter Beratung, pro-aktiver Intervention sowie dem telefonischen Frauennotruf. Katja Glies erwähnt dabei, dass ohne ehrenamtliche Mitarbeiter der telefonische Notruf, der rund um die Uhr gewährleistet wird, nicht möglich wäre. “Wir decken mit dem Stadtgebiet Landshut, dem gesamten Landkreis Landshut und dem Landkreis Dingolfing-Landau ein sehr großes Gebiet ab und die Anzahl der Ratsuchenden wird nicht weniger.”, so Glies weiter.

Die beiden Fachberaterinnen sprachen von ihrer Vision parallel zur Beratung für Betroffene ein eigenes Angebot für deren Kinder vorzuhalten. Die Kinder haben dann die Möglichkeit ihre Erfahrungen als Mitbetroffene häuslicher Gewalt aufzuarbeiten. Des Weiteren wäre eine angeleitete Gruppe zur Nachsorge für von Gewalt betroffene Frauen wichtig.

SPD-OB-Kandidatin Patricia Steinberger hörte sich aufmerksam die Ausführungen an und berichtete aus Gesprächen mit den Leiterinnen der Frauenhäuser, dass oftmals Kinder aus betroffenen Familien die Verhaltensweisen der Eltern übernehmen, Täter- wie auch Opferrolle: „Ich denke, dass hier mit Öffentlichkeitsarbeit und präventiven Maßnahmen einige Fälle für die Zukunft verhindert und auch Folgekosten vermieden werden können.“

Da es für schulische Präventionsveranstaltungen von der bayerischen Regierung wenig finanzielle Mittel gibt, können die LIS wie auch die Frauenhäuser nur begrenzte Angebote leisten. Eine Ausweitung der Präventionsarbeit über acht Veranstaltungen pro Jahr im häuslichen und sexualisierten Gewaltbereich ist nur mit mehr personellen und zeitlichen Ressourcen möglich. Schließlich handle es sich um gesellschaftliche Probleme, die alle Bevölkerungsschichten betreffen und deshalb müsse hier auch mehr Geld von den zuständigen Ministerien in die Hand genommen werden. Steinberger sieht hier einen Verbesserungsbedarf, schließlich könne nicht alles auf dem Rücken der Kommunen ausgetragen und von einer hohen Spendenfreudigkeit der Bevölkerung abhängig gemacht werden. „Deshalb werden wir uns für eine höhere Anerkennung der Arbeit und eine bessere Förderung stark machen.“

Stadträtin Anja König schlug vor, dass die LIS gemeinsam mit den Frauenhäusern einmal pro Jahr in einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates über ihre Arbeit berichten sollen, ein entsprechender Antrag sei von der SPD-Fraktion bereits eingebracht. So könne die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und den Verantwortlichen in der Stadt das nötige Fingerspitzengefühl für die Abstimmungen auf den Weg gegeben werden. Denn immer wieder seien gerade die freiwilligen Leistungen im Gespräch, wenn es um Einsparungen im Stadthaushalt gehe.

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