Landshut (07.09.2016) Am Dienstagabend lud Alexander Putz zum informellen Bürgertreff ins Gasthaus Mirlach am Dreifaltigkeitsplatz ein. Rund 50 Gäste folgten der Einladung, davon etliche, die nach eigenem Bekunden, dass erste Mal eine Veranstaltung des OB-Kandidaten besuchten. Alexander Putz stellte in seiner Begrüßung heraus, dass Landshut einen Oberbürgermeister benötigt, der für sachorientierte Problemlösungen steht und ideologiefrei Impulse setzt. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass der neue Rathauschef in der Lage sein muss, die überparteiliche Zusammenarbeit zu koordinieren, da keiner der Kandidaten im Stadtrat über eine Mehrheit verfügt.
"Bei einem der Kandidaten scheitert die überparteiliche Zusammenarbeit ja bereits bei der Gestaltung eines gemeinsamen Wahlaufrufs", ging er auf die aktuelle Berichterstattung zur Nutzung des freien Plakatplatzes auf den städtischen Plakatwänden ein.
Alexander Putz erneuerte noch einmal seine Forderung die erste Wahlperiode des künftigen Oberbürgermeisters zu verkürzen und mit den Stadtratswahlen 2020 zusammen zu legen. Es gäbe dabei keinerlei rechtliche Probleme, wenn der Amtsträger die Zusammenlegung beantrage und der Stadtrat zustimme, so Putz. Dafür sprechen Einsparungen von mindestens 200.000 € je Wahlperiode. Vor allem aber schaden die häufigen Wahlkämpfe der kontinuierlichen politischen Arbeit in der Stadt.
Er zeigte sich verwundert, dass manch Mitbewerber es sich offensichtlich nicht zutraue in den ersten 3,5 Jahren der OB-Amtszeit Erfolge vorzuweisen. Kein Angestellter oder Manager eines Unternehmens könne fordern, dass seine Leistung erst nach 6 Jahren zu beurteilen wäre. "Wir brauchen in Landshut einen ambitionierten Politikstil, der die Zukunftsfähigkeit unsere Stadt nicht verspielt, sondern neue Maßstäbe setzt", so Putz.
In den folgenden Tischgesprächen, nahm sich Alexander Putz ausführlich Zeit, um mit allen Gästen über ihre Vorstellungen zur Stadtpolitik zu sprechen. „So einen brauchen wir im Rathaus“, meinten einige der Gäste, die an diesem Abend zum ersten Mal mit Alexander Putz persönlich gesprochen hatten, bei der Verabschiedung.

