
Schon zweimal gemeinsam in den Landtag gewählt: Aiwanger & Widmann
(08.01.2017) Die Freien Wähler gehen vom 10. bis 12. Januar in Cham (Hotel Randsberger Hof) in Klausur. Mit dabei ist als Gast der Kandidat der Freien Wähler für die Wahl des Bundespräsidenten (12.2.), der Kempener Stadtrat und bekannte Fernseh-Richter Alexander Hold.
Hubert Aiwangers "Partei", streng genommen ein Verein, liegt in den Umfragen in Bayern derzeit bei nur mehr 6 Prozent. In den Landtag kamen die "Freien" 2013 mit 9 Prozent (19 Abgeordnete). Bei nur mehr 6 % würde Hubert Aiwanger ein Drittel seiner Landtagsabgeordneten verlieren. Zudem macht sich die FDP als Dauerkonkurrent Hoffnungen, 2018 wieder in den Bayerischen Landtag zu kommen.
Heute nahm Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER in der Landtagsfraktion, zur Meldung „Seehofer versichert: Neunjährige Züge am Gymnasium kommen“ wie folgt kurz und bündig Stellung: „Jahrelang haben wir FREIE WÄHLER gegen den Widerstand der CSU für die Wahlfreiheit G8/G9 gekämpft. Die meisten Gymnasiasten wollen das G9. Unser Motto lautet ‚Mehr Zeit zum Lernen, mehr Zeit zum Leben‘. Es bleibt zu hoffen, dass Seehofers Ankündigung jetzt auch zeitnah Taten folgen.“
Die Wahlchancen der Freien Wähler sind im Hinblick auf die Landtagswahi 2018 in den Stimmkreisen Landshut (wo Aiwanger Direktkandidat ist) und Dingolfing-Landau-Altlandkreis Vilsbiburg (wo Jutta Widmann Direktkandidatin ist) ja aktuell besonders gut, weil der Landkreis Landshut mit Peter Dreier einen Freien Wähler als Landrat hat und im Nachbarstimmkreis kandidiert der langjährige CSU-Abgeodnete Erwin Huber (70) nicht mehr. Freilich ist die AfD ein gefährlicher zusätzlicher Konkurrent und im Raum Landshut erhofft sich die FDP durch den OB-Wahlsieg von Alexander Putz zusätzlichen Rückenwind. /hs

