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Hundert Prozent Menschenwürde - Internationale Wochen gegen Rassismus. 13 Events und Aktionen

rassismus neu

Landshut (08.03.2017) Angesichts der Erstarkung nationalistischer und rechtspopulistischer Bewegungen gilt es, die Aktivitäten im Rahmen der INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS zu intensivieren. Mit dieser Einstellung bemühte sich Initiator Robert Grashei von der IG Metall weitere Mitveranstalter in diesem Jahr für die Wochen gegen Rassismus zu gewinnen:

„Es ist ein gutes Zeichen für Landshut, dass wir ein breiteres Bündnis gegen Rassismus formieren und viele Angebote zur Information, Begegnung, Diskussion und gemeinsamen Feier anbieten können. Auf dem Flyer des Organisationsbündnisses in Stadt und Landkreis Landshut finden Interessierte ein buntes Programm.“ Das Veranstalterbündnis in Landshut nimmt wahr, dass die beeindruckende Willkommenskultur überschattet wird von populistischer und rassistischer Hetze und Gewalt gegenüber Minderheiten. Der Verfassungsschutzbericht konstatiert einen drastischen Anstieg der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten mit „fremdenfeindlichem Hintergrund“. Der Anteil der Gewalttaten gegen Asylbewerberunterkünfte hat sich mehr als verfünffacht.

Rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen erhalten starken Zulauf. „Insgesamt sehen wir uns einer wachsenden Diskriminierung von Geflüchteten, muslimischen Menschen sowie Sinti und Roma gegenüber. Im aktuellen Report von BR-Data führt Bayern leider die Liste mit über 400 rechter Straftaten im vergangenen Jahr gegen Flüchtlinge und Asylbewerber an“, begründet Grashei die Notwendigkeit der Aktionswochen gegen Rassismus. Zudem sind nach aktuellen Studien (u.a. „Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland“, Juni 2016) rassistische Einstellungen und Gewalttaten quer durch alle gesellschaftlichen Milieus manifest und kein alleiniges Problem des rechten Randes. „Es ist daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die Wahrung der Menschenwürde und gegen Rassismus zusammen einzustehen. Die INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS sind eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass wir gemeinsam und solidarisch gegen rassistische Einstellungen und Handlungen stehen und diese nicht ohne Widerspruch hinnehmen“, sagt Annelies Huber vom Haus International.

Bei den diesjährigen Wochen gegen Rassismus in Landshut gibt es zum ersten Mal 20 Mitveranstalter die vom 21. März bis zum 8. April insgesamt 13 Veranstaltungen und Aktionen für Menschenwürde und gegen Rassismus organisieren. Zum Start in die Aktionswochen findet am Dienstag 21. März ein Vortrag in der Landshuter Rochuskapelle von Serhat Karakayali unter dem Titel „Bunte Republik Deutschland“ statt. Er forscht an der Berliner Humboldt-Universität über Migration und bringt aktuelle Daten zur Bevölkerung mit. Zudem gibt er ab 19 Uhr 30 einen Überblick über Einwanderung und Vielfalt in Deutschland und Europa.

Die Journalistin und Moderatorin Anne Chebu gibt am Mittwoch 22. März eine „Anleitung zum Schwarz sein“ ab 19 Uhr in der Rochuskapelle. Ihren Aufenthalt in Landshut verlängert sie bis Donnerstag, um an der Berufsschule 1 mit Schülerinnen und Schülern einen Workshop zum Thema zu gestalten. Am 23. März wird am Abend die Ausstellung „terra arMEnia“ mit einer Vernissage eröffnet. Der Fotograf Erol Gurian hat die Identität eines Volkes in Bildern eingefangen. Seine Ausstellung ist dann bis Ende April in der Rochuskapelle zu sehen. Die DGB-Jugend und der Stadtjugendring Landshut haben Kathrin Glösel von der Universität Wien nach Landshut geholt. Sie referiert über „Wer und was ist die Neue Rechte?“ Dabei geht sie besonders auf die identitäre Bewegung ein, die gerade in Bayern Fuß fassen will. Diese Veranstaltung findet in der Aula des Gymnasium Seligenthal ab 18 Uhr 30 statt. Wieder einmal ist Hamado Dipama vom Migrationsbeirat der Stadt München in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt. Er hält am Montag 27. März den Praxisabend „Laut gegen Rassismus“ im Landshuter Netzwerk an der Bahnhofstraße ab. Dabei werden Reaktionen auf Stammtischparolen und der Umgang mit rassistischen Äußerungen ab 19 Uhr thematisiert. Das Kinoptikum zeigt am Dienstag 28. März ab 18 Uhr 30 und am Mittwoch 29. März ab 21 Uhr den Film „Hounted“. Die syrische Regisseurin Liwaa Yazji erzählt in ihrer Dokumentation vom Verlust von Heimat und was diese für Menschen bedeutet. Im kleinen theater lesen am Mittwoch 29. März die Autorinnen Dagmar Leupold und Cornelia von Schelling ab 19 Uhr aus der Anthologie „Die Hoffnung im Gepäck“. Am Freitagabend findet im Jugendzentrum PoschingerVilla ein „Antirassismus Konzert“ statt. Dabei treten die Bands „Guts Pie Earshot“ und „Last“ sowie die Landshuter Band „Mondstaubmaschine“ auf. Mit politischen PunkRoots und EmoPower geht’s ab 21 Uhr musikalisch gegen Rassismus. Ein Höhepunkt wird das Konzert „Syrischer Friedenschor“ am Samstag 1. April in der Christuskirche. Junge Menschen singen arabische und deutsche Lieder für Frieden und Freiheit ab 19 Uhr. Zur aktuellen Lage in Afghanistan spricht am Montag 3. April Markus Geisel vom Bayerischen Flüchtlingsrat in der Rochuskapelle. Dabei kommen auch Geflüchtete unter dem Titel „Afghanistan ist nicht sicher“ zu Wort. Für Jugendliche von 13 bis 18 Jahre bieten die Trainerinnen Christina Süß und Katrin Wiese eine Ausbildung für „Stammtischkämpfer/innen“ am Samstag 8. April im Haus International an. Zum Schluss der diesjährigen Wochen gegen Rassismus steht ein Rembetiko-Fest im Salzstadel auf dem Programm. Der „griechische Blues“ lädt zu Original-Tänzen und Kulinarischem ab 19 Uhr 30 am 8. April ein. Nähere Informationen mit dem gesamten Programm gibt es online unter „www.landshut-interkulturell.de“ sowie auf den Plakaten und Flyern im Haus International.

Die INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS gehen von den Vereinten Nationen aus. Sie proklamierten 1966 den 21. März zum Gedenktag an das Massaker von Sharpeville in Südafrika. Dort wurden 1960 bei einer Demonstration gegen die Passgesetze des Apartheit-Regimes 69 Menschen - darunter acht Frauen und zehn Kinder - von der Polizei erschossen. Diesen Gedenktag erweiterten die UN im Jahre 1979 um die Aktionswochen gegen Rassismus. In Landshut ergriff die IG Metall 2006 die Initiative und organisierte Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus. Seit zehn Jahren besteht nun in der Stadt und im Landkreis ein Veranstaltungsbündnis mit steigender Beteiligung. Mehr Infos gibt es im Haus International unter Telefon 0871-31947480.

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