Niederbayern (25.03.2017) Neuer Chef bei der IG BAU in der Region: Michael Matejka ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Niederbayern mit Sitz in Landshut gewählt worden. Matejka übernimmt damit den Posten von Alfred Mirlach. „Ganz oben auf der Agenda steht auch in Zukunft der Einsatz für die Beschäftigten in unseren wichtigen Branchen – dem Baugewerbe, der Gebäudereinigung, dem Dachdecker- und Malerhandwerk sowie der Landwirtschaft“, sagt der Gewerkschafter. Nur durch gute Löhne und Arbeitsbedingungen werde es gelingen, in Zukunft Fachkräfte zu gewinnen. Zudem setzt auf einen „starken Schulterschluss“ zwischen Haupt- und Ehrenamt in der IG BAU. Seine Gewerkschaft vertritt 17.000 Bauarbeiter und 8.000 Reinigungskräfte in Niederbayern.
Michael Matejka selbst kommt aus der Ziegelindustrie, in der er 38 Jahre lang als Elektriker gearbeitet hat. Genauso lange ist der gebürtige Passauer schon in der Gewerkschaft. „Es ist wichtig, dass sich die Beschäftigten gerade auch im Handwerk für ihre Belange zusammenschließen“, so Matejka. „Denn je schlagkräftiger eine Gewerkschaft, desto mehr kann sie am Verhandlungstisch herausholen.“
Außerdem engagiert sich Matejka als ehrenamtlicher Richter am Landshuter Sozialgericht und im Straubinger AOK-Beirat. Sein Know-how will er nun in den IG BAU-Bezirksvorstand einbringen – und die Gewerkschaft noch stärker öffentlich platzieren. „Das Ehrenamt ist eine schöne Aufgabe, denn man stellt sich in den Dienst der Beschäftigten“, so der Gewerkschafter. Neue zupackende Hände könne man in Niederbayern gut gebrauchen. Dazu seien alle Interessierte eingeladen.
Zudem kündigt der neue Bezirksvorsitzende an, sich in politische Debatten in der Region einzumischen. Matejka: „Im Wahljahr steht aus Sicht der Beschäftigten viel auf dem Spiel. Von der Reform der Arbeitslosenversicherung über die Eindämmung prekärer Jobs bis hin zur Zukunft der Rente – wir werden bei all diesen Themen ein Wort mitreden.“

