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"Schüler lernern Stammtischparolen zu entlarven" - MdL H. Radlmeier bei Schulleiterin Ursula Weger

weger helmut neuLandshut (24.07.2017)  In erster Lesung hat sich der Bayerische Landtag mit der Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums befasst. Die historische Weichenstellung bietet die große Chance, die politische Bildung im Gymnasium zu stärken, wie Ursula Weger, Schulleiterin des Gymnasiums Seligenthal und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, finden. „Als eine der drei Sprecherinnen des Arbeitskreises der 50 sozialwissenschaftlichen Gymnasien in Bayern liegt mir die politische Bildung sehr am Herzen, so Ursula Weger.

Die Leiterin des Gymnasiums fügte hinzu: "In Zeiten, in denen sich junge Leute immer weniger für Politik interessieren, braucht es eine gezielte Stärkung der Bildung in diesem Bereich.". MdL Radlmeier, der sich derzeit vor Ort in den Gymnasien der Region über die Meinung der Schulleitungen zum bayerischen Bildungspaket informiert, nahm die Anregung dankbar mit auf: „Wir von der CSU-Fraktion sehen das genauso. Neben der Digitalisierung soll vor allem die politische Bildung im neuen Gymnasium gestärkt werden.

Das Gymnasium Seligenthal ist im Umkreis von 60 km das einzige Gymnasium mit einem sozialwissenschaftlichen Zweig. Indem Sozialkunde mit 4 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 8-10 ein Kernfach ist, wird eine vertiefte Bildung in gesellschaftlichen und politischen Fragen ermöglicht. In allen anderen Zweigen wird Sozialkunde nur in der 10. Jahrgangsstufe mit 1 Wochenstunde unterrichtet. Damit ist der sozialwissenschaftliche Zweig prädestiniert für politische Bildung. Die Zeit wird genutzt, um beispielsweise Wahlprogramme selbstständig auf ihren Inhalt und ihre Machbarkeit zu prüfen. Vermeintlich einfache Lösungen von Populisten decken die Schüler mit entsprechender Vorbildung schnell auf.

Kommt diese Bildung zu kurz, informieren sich viele nur über Facebook – ungefiltert und oberflächlich. Die Komplexität eines Themas wird dann oft nicht erfasst. „Die Schüler lernen, Stammtischparolen zu entlarven und durch die Vermittlung des nötigen Basiswissens zu gesellschaftlichen Fragen dezidiert Stellung nehmen zu können.“, fasst Weger zusammen. Wichtig dabei: „Wir geben ihnen nur das Rüstzeug und die Zeit – die Bewertung der Programme überlassen wir aber den Schülern selbst.“ Eine Besonderheit des Zweigs ist auch das sozialwissenschaftliche Praktikum, in dem die Schülerinnen und Schüler drei Wochen lang wertvolle Einsichten in die Arbeitswelt bekommen.

„Politische Bildung ist immer gesellschaftliche Bildung. Die Jugendlichen lernen, wie unser Staat und damit unsere Gesellschaft aufgebaut ist und funktioniert. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich verantwortungsbewusst in die Gesellschaft einzubringen. Dieses Wissen nehmen sie mit in ihren Freundeskreis und ihr Elternhaus. Dadurch wird Politik und das Zusammenleben in der Gesellschaft zuhause wieder zu einem Thema“, erläutert Weger. „Gerade auch die Digitalisierung und der souveräne Umgang mit den neuen Medien ist“, so Weger, „ein wichtiges Thema im Fach Sozialkunde, um die Jugendlichen fit für die Zukunft zu machen“.

„Das Gymnasium Seligenthal kann als Vorbild dienen für die Art, wie man moderne Sozialkunde lehrt. Die Anregungen nehme ich gerne mit nach München. Im neuen bayerischen Gymnasium sollte die gesellschaftliche Bildung auf jeden Fall gestärkt werden“, unterstrich Landtagsabgeordneter Radlmeier.

Im Bild: Wollen die politische Bildung im Gymnasium stärken: Ursula Weger, Schulleiterin des Gymnasiums Seligenthal, und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut.

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