(20.11.2017) Die Parteien, die eine sogenannte Jamaika Koalition bilden wollten, sind höchst unterschiedlich. Die Grünen sind mehrheitlich eher links, die CDU/CSU hat den Anspruch als Volkspartei alle zu umfassen (was immer weniger gelingt) und die FDP sieht sich selbst als Vertreter derjenigen, die den Karren ziehen.
Solche drei unterschiedlichen Partner hätten sich sehr schwer getan, im konkreten Regierungshandeln über die nächsten vier Jahre Deutschland und Europa entscheidend voranzubringen, Stagnation und Streit hätte gedroht.
Das Ende der Sondierungen ist daher nur konsequent. Die FDP hatte lange den Ruf einer “Umfallerpartei“, die sich auf dem Altar der Macht für Dienstwagen und Posten hergibt. Mit der gestrigen Entscheidung ist dieser Ruf eindeutig widerlegt. Wir werden selbstbewusst in mögliche Neuwahlen gehen und bieten ein Programm, das gesellschaftliche Freiheit und wirtschaftliche Vernunft anbietet. Ich freue mich, Mitglied einer so charakterstarken Partei zu sein und werde als Kandidat für den Landtag alles geben, auch in Bayern liberale Positionen ins Parlament zu bringen und die CSU Stagnation zu beenden, so der FDP Direktkandidat Marco Altinger für den Stimmkreis Dingolfing-Landau-Landshut/Vilsbiburg zur Landtagswahl.

