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Grüne gehen auf Distanz zu den "Brüllaffen" in Passau

Grüne Robert Habeck

Bundesvorsitzender Robert Habeck: ein Fischkop auf der Niederbayerischen grünen Aschermittwochsbühne in Landshut

Landshut (14.02.2018) Zum zehnten Mal jährte sich der politische Aschermittwoch der Grünen in Landshut. Über 400 Besucher waren um 10 Uhr zur Großveranstaltung der Partei in den Redoutensaal im Bernlochner gekommen. So viele wie noch nie. Die Redner gaben sich kampfbetont, die bessere Alternative zur verkrusteten konservativen Politik in Bayern zu sein. Ihr Ziel: Die CSU-Mehrheit in Bayern bei der Landtagswahl im Oktober zu brechen und Seehofer im Berliner Asyl zu sehen.

Eike Halitzky, Landespolitischer Sprecher der Partei - zusammen mit Sigi Hagl - in Bayern, begrüßte die Teilnehmer und Gäste. Mit den Worten: „Gemeinsam sind wir unwiderstehlich, denn wir haben Selbstvertrauen", stimmte er die Zuhörer auf die Redner ein.

Grüne Bernlochner

Über 400 Besucher im großen Bernlochner-Redoutensaal.

Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen und Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl, schaffte es, in einer energiegeladenen Rede gekonnt zu polarisieren. „Denn die Niederbayern können nichts für Andreas Scheuer und Erwin Huber“, distanzierte er sich von der CSU, um sogleich auf ein großes Grünes Ziel hinzuweisen, die Massentierhaltung. Die Demo mit über 2.500 Teilnehmern habe gezeigt, „dass wir es satt haben“.

Und auf Bayern ist Verlass, so Hartmann, was den nächsten Skandal anbelangt. Das belegt für ihn der sogenannte Bayern-Ei-Skandal mit Salmonellen in der Nahrungskette. Daher fordern die Grünen eine giftfreie Landwirtschaft in ganz Bayern.

Flächenfraß und Freiflächenversuch

Ebenso sollte man denken in Bayern, bevor die Bagger anrollen. „Denn Bayern verkommt immer mehr zum Gewerbegebiet mit Autobahnanschluss“, so Hartmann weiter und nannte im gleichen Atemzug Söder einen Heimatzerstörungsminister.

Grüne Ludwig Hartmann 02

MdL Ludwig Hartmann: Immer mit einem Fingerzeig nach rechts auf die CSU.

Was die Abgasversuche an Affen und Menschen anbelangt, setzte Hartmann noch eines obendrauf: „Die Abgase an sich sind der größte Freiflächenversuch in unseren Städten“ und, „Autos die mit Heizöl fahren gehören in’s Museum.“ Die Wohnungspolitik nannte Hartmann die „soziale Frage unserer Zeit.“ So ist es für ihn an der Zeit, dass der Staat im Wohnungsbau selbst aktiv werden muss.

WLAN oder Beamen – Was kommt schneller?

Katharina Schulze, ebenfalls Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin für die bayerischen Landtagswahlen der Grünen gab sich in ihrer Rede bewusst feministisch und rückte die Rolle der Frau in den Mittelpunkt. Und sie schoss sich auf Söder ein, der sagte, dass flächendeckendes Internet in Bahnen und Bussen bis 2050 verwirklicht sein könne. Schulze konterte: „Bis dahin ist das Beamen schon erfunden.“ Und sie stichelte noch weiter auf Söder ein: „Er soll das Thema 3. Startbahn nicht auf die Zeit nach die Landtagswahl verschieben, sondern sich an das Bürgerbegehren halten.“

Grüne Katharina Schulze

Katharina Schulze: Wirbelwind mit Frauenpower

Und zur CSU merkte sie im allgemeinen noch an, dass sie kein Verständnis für eine Partei hat, die sich mit rechten Politikbossen Europas trifft. "Daher wird es", so Schulze "Zeit, die CSU in die Opposition zu schicken".

Fast schon sachlich kühl erschien gegenüber den wortgewaltigen Vorrednern der neue Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, ein gebürtiger Schleswig-Holsteiner. Als Windenergie gewohnter Mensch, sagte er: „Der Orkan ist in Landshut bei den Grünen zu Hause und das Land gehört nicht der CSU sondern der Demokratie.“

CSU unterstützt rechte Strömungen

An die CSU gerichtet warnte er, dass die Schwarzen mit ihrer Politik die Rechtspopolisten stärkt und warnte, dass die Rechtspopulisten die zweitstärkste Kraft in Bayern werden könnten.

Grüne Robert Habeck

Der Grüne Budnesvorsitznde Robert Habeck: "Schluss machen mit der Bigotterie der CSU!"

Die Politik der CSU nannte Habeck bigottisch und forderte: Keine nachgerüsteten Panzer für die Türkei, keine Rüstungslieferungen in Länder, die Krieg führen.“ Und während die Meeresspiegel steigen und Menschen fliehen müssen, „lassen wir sie nicht herein.“ Für Habeck stimmt die Europapolitik der CSU sowieso nicht. Anstatt Viktor Orban sollten sie lieber Emmanuel Macron einladen. Denn wer seine Heimat liebt, der spaltet sie nicht. Daher muss die absolute Mehrheit der CSU gebrochen werden.

Für Habeck halten die Grünen auch die besseren Aschermittwochreden, als die "Brüllaffen in Passau". Daher gibt es für ihn nur ein Credo: „Die Zukunft im weiß-blauen Bayern hat einen Namen und der heißt Grün.“

Grüne Sigi Hagl Stefan Gruber

Landesvorsitzende Sigi Hagl und Landshuts Fraktionsvorsitzender Stefan Gruber: Zuhörer in der ersten Reihe.

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