Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

LA-Bowling
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

ÖDP-Stadträtinnen kritisieren den Flächenfraß des "Grünen Zentrums" in Schönbrunn

ackerman Mg urban

Die ÖDP-Stadträtinnen Christine Ackermann und Elke März-Granda mit dem Pssauer Bürgermeister Urban Mangold vor dem Baugelände für das "Grüne Zentrum" in Schönbrunn

Landshut (08.03.2018) „Leider hat man aus der flächenfressenden Baupolitik der letzten Jahre in Landshut nichts gelernt“, kritisiert ÖDP-Stadträtin und Bausenatsmitglied Elke März-Granda. Denn beim geplanten Grünen Zentrum in Schönbrunn wird allein für Parkplätze eine Fläche in der Größe von zwei Fußballfeldern verbaut.

„Gerade der Freistaat als Bauherr hat bei diesem Projekt wohl völlig vergessen, dass er mit vielen kommunalen Spitzenverbänden ein ´Bündnis zum Flächensparen in Bayern` vor fünfzehn Jahren beschlossen hat“, bemängelt der ÖDP-Bezirksrat und zweiter Bürgermeister der Stadt Passau, Urban Mangold. Denn in Bayern werden laut Statistik des bayerischen Umweltministeriums täglich rund 13 Hektar Fläche, das entspricht der Größe von 18 Fußballfeldern, für immer versiegelt.

Die Politiker sind sich einig, dass ein Grünes Zentrum in Landshut grundsätzlich begrüßenswert wäre. Auch die Nähe zu dem bereits ansässigen Agrarbildungszentrum und zur Staatlichen Fachschule für Agrarwirtschaft hätte viele Synergieeffekte. Allerdings missfällt den Mandatsträgern, dass dieses geplante Projekt seinem Namen ´Grünes Zentrum` in keiner Weise gerecht wird. „Nur wenn der Freistaat nachhaltig, ökologisch, energetisch optimiert und vor allem flächensparend baut, wird er auch dem Namen ´Grünes Zentrum` gerecht“, argumentiert ÖDP-Stadträtin Christine Ackermann.

Seit einiger Zeit läuft in Bayern das Volksbegehren "Betonflut eindämmen", das Grüne, ÖDP und die Bauernorganisation AbL vorantreiben. „Das Begehren kommt in der Bevölkerung überaus gut an und hat schon die erste Hürde genommen“, so Mangold und führt fort „es wäre töricht, wenn die Regierung weiterhin auf die Selbstverantwortung der Kommunen zum freiwilligen Flächensparen setzt und es nicht einmal selbst schafft ein Grünes Zentrum in flächensparender Bauweise zu errichten“.

„Betrachtet man die Flächenveränderungen auf dem Stadtgebiet in Landshut, so erkennt man leider eine dramatische Entwicklung“, erläutert März-Granda und ergänzt „in den letzten dreißig Jahren sind ca. 6 Millionen Quadratmeter Landwirtschaftsfläche für Gebäude- und Verkehrsflächen verbaut worden“. „Wenn wir weiterhin in diesem Tempo unsere Flächen versiegeln, wird es in 150 Jahren keine landwirtschaftlichen Flächen auf dem Stadtgebiet mehr geben“, fügt Ackermann hinzu. „Damit nehmen wir unseren nachfolgenden Generationen die zentrale Lebens- und Wirtschaftsgrundlage und somit jede städtebauliche Gestaltungsmöglichkeit. Vielmehr hinterlassen wir ein vollkommen bebautes Stadtgebiet“, prognostiziert die Stadträtin.

„Die Planungshoheit der Kommunen sorgt dafür, dass auch künftig die Entscheidungen über den Landverbrauch in den Rathäusern fallen werden“, erläutert Mangold. Die endgültige Entscheidung über den Bebauungsplan für das Grüne Zentrum wurde Seitens der Stadt bisher vertagt. „Hier kann die Stadt uneingeschränkt ihre eigene Planungshoheit ausüben und vom Freistaat einen behutsamen Umgang mit unserem Boden durch ein besseres Parkkonzept fordern“, so März-Granda. Denn flächenverschlingende Großparkplätze sind weder klima- und umweltfreundlich, noch ein Aushängeschild für die Staatsregierung, die sich zum Flächensparen verpflichtet hat. ÖDP kritisiert den Flächenfraß des Grünen Zentrums in Landshut.

Winterauktion 2024

Wetter Landshut

Heute 10°C
Morgen 12°C
04.04.2026 14°C
© Deutscher Wetterdienst
Winterauktion 2024
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Vogginger

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Winterauktion 2024

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • OB-Stichwahl: Ergebnisse ab 18 Uhr live und online
  • Hier gibt es die Ergebnisse zur Wahl - live und online
  • Stellungnahme zu Gerüchten rund ums Krankenhaus Vilsbiburg
  • Auto steht in Tiefgarage in Vollbrand - Gebäude komplett evakuiert
  • Brennende Damenhandtasche in City-Center-Tiefgarage
  • Am Donnerstag legt ver.di-Streik Landshuts Busse lahm
  • LA-Regio Kliniken: Fakenews zum Krankenhaus Vilsbiburg
  • Dienstag bis Donnerstag Streik bei Bus, Tram und U-Bahn
  • OB-Stichwahl: Dr. Thomas Haslinger und Christoph Rabl sind gesetzt
Weinmesse Landshut

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv