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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Diskussion mit MdL Ruth Müller und Christian Bredl über die Perspektiven

digitalisierung in der medizin zweiÜber die Möglichkeiten, die Digitalisierung im Gesundheitsbereich zu nutzen, diskutierten Experten der Region in einem Fachgespräch mit Ruth Müller, MdL und dem Leiter der Techniker-Krankenkasse Bayern, Christian Bredl, sowie interessierten Zuhörern in der Volkshochschule Vilsbiburg. V

HS-Leiter Johann Sarcher führte in das Thema ein und freute sich über das Interesse am Thema der fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Anfang des Jahres 2015 ist das sogenannte e-Health Gesetz in Kraft getreten, um telemedizinische Leistungen, die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sowie die digitale Nutzung im Medizin- und Verwaltungsbereich voranzutreiben.

Prof. Christian Pehl, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Vilsbiburg und Dr. Harald Dietz, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Krankenaus Achdorf stellten die derzeitigen Möglichkeiten vor, die die beiden Krankhäuser der LAKUMED Gruppe derzeit bereits nutzen, um von der Digitalisierung zu profitieren. Besonders im Bereich der Diagnostik ist LAKUMED bei der Digitalisierung ganz vorne mit dabei. Neben dem Datenaustausch mit anderen Kliniken zur Optimierung der Diagnosetätigkeit, können auch interne Abläufe bereits erheblich beschleunigt werden. Von der Aufnahme über die Dokumentation bis zur Abrechnung erleichtert die Digitalisierung bereits die tägliche Arbeit im Krankenhaus.

Christian Bredl, Leiter der zweitgrößten Krankenkasse Bayerns, erläuterte in seinem Vortrag, dass sich sein Unternehmen der Herausforderung „Digitalisierung“ stelle und die Techniker Krankenkasse (TK) die Rolle als Vorreiter für sich in Anspruch nehmen möchte: „Die TK ist die Lokomotive bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen“, so Bredl, „und wir werden unseren Beitrag dazu leisten, dass die Behandlungsmöglich-keiten dadurch erheblich erweitert werden.“

Ziel müsse es sein, digitale Angebote und klassische Beratung miteinander zu vernetzen, um so die Patienten optimal betreuen zu können. Bredl erläuterte am Beispiel der elektronischen Gesundheitsakte TK-Safe, die sich bereits in der Pilotierungsphase befindet, die Vorteile der Digitalisierung. In diese Akte könnten zum Beispiel Informationen zu den verordneten Arzneimitteln, ambulante Diagnosen, Krankenhausbefunde oder Röntgenbilder einfließen. Jeder Kunde sollte auch eigene Daten hinzufügen können wie Tracker-Daten oder auch Informationen aus seiner Blutzucker-App oder zu Medikamenten, die er selbst kauft und in Eigenregie einnimmt. Das Entscheidende ist: Herr über seine Daten muss alleine der Versicherte bleiben. Er muss also auch seine Krankenkasse außen vor lassen können. Und: Die Nutzung muss absolut freiwillig sein. Wer das nicht möchte, darf keine Nachteile haben. „Ich bin strikt dagegen, Beiträge mit gesundheitsbewusstem Verhalten zu verknüpfen“, sagt Christian Bredl.

Aufgabe der Politik wird es in den nächsten Monaten sein, den Rahmen dafür zu schaffen, alle Krankenkassen per Gesetz zu verpflichten, jedem Versicherten eine elektronische Patientenakte anzubieten, deren Grundfunktionen dann bei allen Kassen gleich sein müssen.

„Dabei muss auf alle Fälle der Grundsatz im Vordergrund stehen, dass die Digitalisierung die persönliche Zuwendung des Arztes nicht ersetzen kann“, so die Gesundheitspolitikerin Ruth Müller. „Dennoch müssen wir uns mit den Chancen der Digitalisierung auf allen Ebenen auseinandersetzen, damit wir sie gestalten können“, machte die Abgeordnete deutlich.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Digitalisierung Chancen bietet, aber der Schutz der Daten für die Versicherten eine besonders hohe Priorität hat. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen dazu setzen, waren sich die Teilnehmer einig. Denn trotz der technischen Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung bieten, ist die Datensicherheit den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. Das sehe man auch als große Herausforderung an, denn das Vertrauen der Versicherten in ihre Kasse sei ein hohes Gut, erklärte Christian Bredl und forderte, dass allein die gesetzlichen Krankenkassen die elektronische Patientenakte führen sollten: „Denn die Krankenkassen sind staatlich reguliert – anders als US-amerikanische Konzerne oder Start-ups. Denen kann man nicht auf die Finger klopfen, wenn sie Missbrauch mit Daten betreiben – den Krankenkassen schon“, so Bredl.

Im Bild von links Prof. Dr. Christian Pehl (Ärztlicher Direktor Krankenhaus Vilsbiburg), Christian Bredl (Leiter der TK Bayern), Ruth Müller (MdL, Mitglied im Ausschuss Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags), Johann Sarcher (Leiter VHS Vilsbiburg), Dr. Dost Mohammad (Allgemeinarzt)), Dr. Harald Dietz (Chefarzt Zentrale Notaufnahme Krankenhaus Achdorf)

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