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MdL Helmut Radlmeier beim Runden Tisch der Wirtschaft: "Fachkräfte dringend gesucht und auch Wohnungen!"

runder tisch wirtshaft.radlmeier

Ergolding (02.08.2018) Die CSU-Landtags- und Bezirkstagskandidaten luden Vertreter aus der Industrie, Gewerbe und dem Handwerk der Region Landshut zum Runden Tisch "Wirtschaft" ein. Aktuelle Probleme erkennen – und lösen, war das Ziel der Veranstaltung. Kernthemen waren der Fachkräftemangel, die weitere Schaffung von Wohnraum sowie der Ausbau der Breitbandversorgung.

Eingangs stellten sich der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, sowie Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur vor. Helmut Radlmeier betonte den tieferen Sinn dieser Veranstaltung: „Die Region Landshut ist ein Kraftpaket. Dank engagierten Arbeitgebern und Arbeitnehmern boomt die Wirtschaft. Die Arbeitslosenzahlen sind historisch niedrig, die Unternehmen jagen von Rekord zu Rekord. Wir, als gestaltende Politiker, wollen uns hierauf aber nicht ausruhen. Wir wollen wissen, wo es Probleme gibt. Wir wollen gemeinsam zu Lösungen erarbeiten.“

Von den Firmenchefs wurde als erstes Problem der Fachkräftemangel angesprochen. Über alle Branchen hinweg sei dieser gravierend. Auch eine gezielte Anwerbung von potenziellen Mitarbeitern aus anderen Bundesländern sei schwierig. Der Grund: der Mangel an bezahlbaren Wohnraum in der Region. Deshalb sei die Schaffung von weiterem Wohnraum in der Region wichtig. „Bauen, bauen, bauen“, gab ein Gesprächsteilnehmer das Motto aus. Die Gelegenheit dafür sei günstig, erläuterte Radlmeier. Mit dem Wohnungspakt Bayern, der neuen Eigenheimzulage sowie dem Baukindergeld plus, welches das Baukindergeld des Bundes noch einmal erhöht, setzt der Freistaat die richtigen Rahmenbedingen. Ebenfalls eine Lösung könne sein, dass Kommunen Grundstücke günstig mit entsprechenden Auflagen an Wohnungsbaugenossenschaften zur Verfügung stellen. Zur weiteren Erleichterung sollten Hürden beim Bau in Form von Vorschriften und Verordnungen abgebaut und nicht weiter aufgebaut werden. Denn die Baukosten seien stetig gestiegen, so die einhellige Meinung der Runde.

Die Bürokratie in Wirtschaft und Handwerk war generell ein Thema. Vor allem die neue Datenschutzgrundverordnung bedeute ein gutes Stück mehr an Bürokratie und würde Arbeitszeit binden. Dem wirke der Freistaat bereits aktiv entgegen, konnte Radlmeier berichten. Mit einen eigens dafür eingesetzten Beauftragten für Bürokratie-Abbau werde das Problem gezielt angegangen. Der Abgeordnete bat die Runde, Fälle überbordender Bürokratie sofort zu melden, damit er der Sache nachgehen könne.

Thematisiert wurde beim Runden Tisch auch, dass es in manchen Gebieten nach wie vor kein schnelles Internet gäbe. Radlmeier konnte berichten, dass der Ministerrat am 30. Mai 2017 das Investitionsprogramm "Bayern Digital II" für die digitale Zukunft Bayerns beschlossen hat. Die Staatsregierung unterstützt dabei Firmen und Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Zusammen mit dem ersten Masterplan "Bayern Digital I" sind nun für die Jahre 2015 bis 2022 Mittel von insgesamt 5,5 Milliarden Euro vorgesehen. Mit Nachdruck werde daran gearbeitet, alle Haushalte im Freistaat an das schnelle Internet anzuschließen. Dank dem sog. Höfebonus gelinge das auch bei einzelnen Weilern. Ziel sei im nächsten Schritt ein flächendeckendes Gigabit-Netz.

Ein Anliegen konnte gleich vor Ort erledigt werden: Die Gesprächsrunde werde auf jeden Fall wiederholt, sicherten die CSU-Politiker Radlmeier, Pütz, Hammerl und Schnur zu.

Im Bild oben: Eine ganze Palette von Themen diskutierten die Teilnehmer des Runden Tisches der Wirtschaft.

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