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Schwierig aber machbar: Ein Baum für den Bismarckplatz

Lothar Reichwein CSU

Fotos (W. Götz): Lothar Reichwein, sein Name wurde zum Synonym für einen Baum am Bismarckplatz, den "Reichweinbaum".

Landshut – gw (26.11.2018) Mitte Oktober wurde eine Begrünung mit Bäumen im Bausenat abgelehnt. Doch dieser Beschluss gefiel Stadträten der Grünen, der SPD, der Landshuter Mitte und der ödp nicht. Daher bohrten sie per Nachprüfungsantrag nach. Mit Erfolg: Das Plenum beschoss nun, einen größeren Baum vor dem Kloster Seligenthal zu pflanzen. Selbst Stadtrat Lothar Reichwein, Anlieger am Bismarckplatz, fand daran Gefallen.

„Wir müssten jetzt den fertig gestellten Platz wieder aufreißen“, beschrieb Baudirektor Johannes Doll die Situation am Bismarckplatz. Denn im Untergrund liegt ein Netz aus Leitungen und Kanälen, was das Pflanzen eines Baumes wegen seiner Wurzeln erschwert. Ebenso können Bäume den Organisatoren des Bismarckplatzfestes im Wege stehen, wenn die Bühne und die gastronomische Infrastruktur aufgebaut werden. So schlug er vor, eher einen Standort auf der Verkehrsinsel vor dem Obelisken zu favorisieren.

Drei bis fünf Kugelbäume mit geringem Wurzelwerk vor dem Kloster und im Bereich des Buswartehäuschens, formulierte Gerd Steinberger (SPD) seinen Wunsch. Hedwig Borgmann (Grüne) erinnerte an die städtische Verpflichtung, den Klimaschutz in der Stadt zu berücksichtigen und genau dazu benötigt es Bäume.

So formulierte es auch die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Stella Haun, in der Sitzungsvorlage: „Stadtgrün in jeglicher Form ist ein essentielles Werkzeug der Klimaanpassung mit seinen vielfältigen Funktionen.“

Lothar Reichwein (CSU), Hauptorganisator des jährlichen Bismarckplatzfestes, nannte einen Standort auf der Verkehrsinsel „schwierig“ wegen des Christbaums zur Adventszeit. Auch vor der Pizzastube sollte nicht gepflanzt werden, da der Wirt das Areal für Freisitze benötigt. Und zum Bismarckplatzfest gibt es mit Bäumen Schwierigkeiten, die Podeste aufzubauen bzw. mit der Sicherheit, wenn Sichtachsen dadurch verdeckt werden.

„Aber ganz gegen den Baum bin ich auch nicht mehr“, fügte Reichwein an. Denn der Platz vor dem Kloster sei bei Schülern und SWchülerinnen sehr beliebt und eine Beschattung würde nicht schaden. Aber das Kloster selbst sollte mit dem Baum keine Arbeit haben.

Elke März-Granda (ödp) war voll des Lobes gegenüber Reichwein. „Es freut mich, dass Lothar das unterstützt, denn dieser Platz schreit förmlich nach einem Baum“.

Baudirektor Johannes Doll

Sachlich aber kritisch: Baudirektor Johannes Doll warnte auch vor den Kosten.

Johannes Doll ergänzte, dass das Kloster das Laub beseitigen müsse. Aber viel wichtiger sei für sein Amt, die darunter liegenden Leitungen (Sparten genannt) vor den Wurzeln zu schützen. Diesen Aufwand bezifferte er grob geschätzt auf 10.000 bis 15.000 Euro.

„Auf diesem Platz sehnt man sich nach Schatten“, formulierte es Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner, daher dürfen wir Sparten nicht zum Baumkiller machen, letztendlich haben wir uns auch positiv zum Klima bekannt.

Johannes Doll versuchte das Vorhaben nochmals zu bremsen und warnte: „Wir müssen an einer fertiggestellten Maßnahme wieder eingreifen. Woanders könnten wir für das gleiche Geld mehr Grün erreichen“. Doch der Stadtrat entschied sich anders und gab dem „Reichweinbaum“ seine Mehrheit.

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