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Stellplatzsatzung treibt Mietkosten in die Höhe - Kritik bei grüner ViertelTour in Wolfgang

Vierteltour Wolfgang

Landshut - pm (10.05.2019) Mit über 10.000 Einwohnern zählt die Wolfgangsiedlung zu den drei einwohnerstärksten Stadtvierteln in Landshut. Eine bedeutsame Rolle spielt der Geschosswohnungsbau aus den 1950-er und 1960-er Jahren, mit dem damals erfolgreich der gravierende Wohnungsmangel bekämpft wurde.

Der Arbeitskreis Stadtentwicklung der Grünen hatte daher für seine Vierteltour in der Wolfgangsiedlung einen Experten aus dem genossenschaftlichen Wohnungsbau, Michael Kamm, den Geschäftsführer des Katholischen Siedlungswerkes (KSW), eingeladen. Kamm betonte die entscheidende Rolle, welche die Landshuter Wohnungsbaugenossenschaften auch heute wieder angesichts der aktuellen Wohnungsnot spielen und - noch mehr - spielen könnten: „Wir stehen für bezahlbaren Wohnraum. Aber wir brauchen geeignete Rahmenbedingungen. Ungeeignet ist der Stellplatzschlüssel, den die Stadt Landshut vorschreibt. Dieser ist für uns eindeutig zu hoch."

Daraus ergeben sich zwei negative Folgen: Erstens können wir weniger Wohnungen bauen als gewollt, weil wir die Stellplätze auf dem Baugrundstück selbst nicht unterbekommen. Zweitens müssen wir unsere Wohnungen teurer vermieten als notwendig: Denn die Erstellung eines einzigen Tiefgaragenparkplatzes kostet etwa 30.000 €. Unsere Bewohner können sich die Tiefgaragenplätze nicht leisten und benötigen sie nicht, da nur wenige ein Auto haben.

Diese Stellplätze stehen dann leer und lassen sich auf dem freien Markt, wenn überhaupt, nur zu sehr niedrigen Preisen vermieten. Dadurch werden zwangsläufig die Wohnungen teurer, da die Erstellungskosten dann über den Wohnraum mit finanziert werden – es entsteht also genau das Gegenteil davon, was wir als Wohnungsbaugesellschaft erreichen möchten – nämlich preiswerten Wohnraum zu schaffen“.

Am Schöffmannplatz konnten sich die Teilnehmer der Vierteltour ein gutes Bild von den Gebäuden des KSW machen. Dieser Platz besticht durch ein grünes und wohnliches Ambiente und wenigen, aber völlig ausreichenden Parkplätzen. Auf den Grundstücken könnten weitere Wohnungen errichtet werden, aber das scheitere an den Stellplatzanforderungen, so Kamm. Für realistisch hält Kamm im Genossenschaftswohnungsbau einen Stellplatzschlüssel von 0,8 (Stellplätze pro Wohnung) und erhielt dafür allgemein Zustimmung.

Interessant auch die Anmerkung einer Anwohnerin, dass sowohl im Neubau N.11 als auch im Gebäude direkt auf dem Platz TG-Stellplätze leer stehen und nicht vermietet werden können.

Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt war der Wolfgangplatz, der durch die Verkehrsberuhigung deutlich gewonnen hat. Nun gelte es, die Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern. Die Anwohner wünschen sich weniger Versiegelung, mehr Bäume, einen Brunnen und weniger Müll. Und noch ein zweites Thema: die zugeparkten Straßen in der Nähe des Bahnhofes. Einmal mehr drängten die Anwohner auf Einrichtung eines Parkraummanagements, das auch von den Mitgliedern der Grünen-Fraktion unterstützt wurde.

Birgit Corall berichtete dann noch darüber, dass auch in der Edelweißstraße Verbesserungen kämen. In der überbreiten Straße seien Baumpflanzungen durch die Stadt geplant.

Die Vierteltour endete im Bereich des künftigen Wolfgangsparks. Ein Anwohner zeigte sich erfreut darüber, dass die Stadt das Thema jetzt anpacke. Die Anwohner wünschten sich von der Stadt, mehr in die Detailplanungen einbezogen zu werden, zum Beispiel um einen möglichst geraden, schnellen Radlweg zu schaffen, denn: „Für uns wird hier doch umgestaltet!“

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