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CSU-Werkstattgespräch zu Gesundheit, Soziales und Ehrenamt: Kernkompetenzen der CSU

csu volland sokirski schnur

Landshut - pm (14.08.2019) Gesundheit, Soziales und Ehrenamt waren Themen beim letzten CSU-Werkstattgespräch im Gasthaus "Zollhaus" unter der Leitung von Monika Voland-Kleemann (li.i.B.), Sigrid Sikorski (re.i.B.) und Ludwig Schnur (Bildmitte). Unter dem Motto „ ein gesundes Landshut in den nächsten 10 Jahren“ führte die CSU Landshut unter der Leitung von Monika Voland-Kleemann den ersten Teil des Gespräches.

Als Experten waren Ines Manegold aus Gummersbach zum Thema Zukunft der Kliniken in der Region Landshut und Dr. Albrecht Solleder aus Straubing zu Fragen der Digitalisierung und Gesundheitsregion plus eingeladen.
Themen, wie die neue Bertelsmann-Studie die behauptet, dass 60% der Kliniken zugemacht werden sollten, Fragen zur ärztlichen Schweigepflicht und wie und wann sie zum Tragen kommt, bis zur Impfpflicht gegen Masern wurden in der ersten Fragerunde diskutiert.
In der zweiten Runde ging es dann ganz konkret um die Chancen und Möglichkeiten, die das Projekt Gesundheitsregion plus bieten kann, um Chancen und Risiken einer engeren Kooperation des Klinikums mit dem Krankenhaus Achdorf und um den Bereich Telemedizin. Ines Manegold, ehemalige Geschäftsführerin in einer Klinik in Kärnten, hatte zu dieser Zeit 5 Häuser durch Fusion zusammengeführt. Sie erläuterte die Möglichkeiten und die Risiken von Krankenhausfusionen. Manegold wurde für diese Fusion in Österreich als „Beste Managerin des Jahres“ vom Thieme-Verlag ausgezeichnet. Auch die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge in kommunaler Trägerschaft wurde beleuchtet.
Die Digitalisierung wird kommen, auch im Medizinbereich. Die Chancen der Telemedizin gilt es zu nutzen und umsetzen. Der größte Fehler wäre es, so Monika Voland-Kleemann, die Umsetzung zu verschlafen und nicht rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Anhand von Beispielen zeigte Dr. Solleder Möglichkeiten auf, wie man Digitalisierung positiv nutzen und wo Telemedizin bereits jetzt sinnvoll eingesetzt werden kann.
Werkstattleiterin Sigrid Sikorski, Betreuungsassistentin und Kneipp-Gesundheitstrainerin, leitete parallel das Thema „Soziales“. Zu Beginn des Werkstattgesprächs stellte sie die Frage, in wie weit im Parteinamen CSU die beiden ersten Buchstaben „Christlich/Sozial“ noch Einfluss auf unsere Gesellschaft und insbesondere auf die Partei haben. So war es doch bei der Gründung der CSU eine politische Einstellung, die auf christlicher Weltanschauung und sozialen Wertvorstellungen beruhte. Der Bezug des einzelnen zur Kirche und der persönliche Glaube spielten bei dieser lebhaften Diskussion eine große Rolle. Gegenseitige Annahme, Nächstenliebe und Verzicht auf Ausgrenzung war den Beteiligten wichtig.

Anschließend ging es um die Bewältigung von sozialen Problemen, die sich im Leben von Mitbürgern und in der Gesellschaft hier vor Ort in Landshut stellen. Anhand von drei sozialen Hauptthemen (1) Kinder/Jugendliche (Kinderarmut, Kinderbetreuung etc.), (2) Senioren (Pflege, barrierefreies Leben etc) und (3) sozial benachteiligten Menschen (Behinderte, Sozialwohnungen etc) erarbeiteten die Teilnehmer auch aufgrund persönlicher Erfahrungen einige Lösungsansätze heraus, die den Betroffenen helfen könnten, besser und schneller vor Ort in Landshut versorgt werden zu können.
Gerade im Bereich der sozial Schwächeren sahen einige Teilnehmer die Gefahr einer Parallelgesellschaft. Sozialer Wohnbau bleibt weiterhin ein wichtiges Anliegen, sowie weniger
bürokratischer Aufwand bei der Beantragung sozialer Hilfeleistungen. Da Sigrid Sikorski im Altenbereich tätig ist, berichtete sie von Erfahrungen mit vielen Betroffenen und Angehörigen und wie wichtig es ist, für eine gute Vernetzung der sozialen Beratungsstellen zu sorgen. Für die CSU Landshut stellt sich nun die Herausforderung, auch in Zukunft die sozialen Themen im Blick zu haben und sich für das Gemeinwohl stark zu machen.

Im Bereich Ehrenamt lag die Führung des Werkstattgespräches bei Ludwig Schnur, selbst aktiver Feuerwehrmann. Bereits eingangs legte Ludwig Schnur ein Augenmerk auf die Wertschätzung des Ehrenamts und fragte hierzu die Zufriedenheit mit der Ehrenamtskarte ab, die erst vor einigen Jahren auf Antrag der CSU eingeführt wurde. Neben vielen positiven Rückmeldungen hierzu konnten auch einige Anregungen zur Verbesserung aufgenommen werden, die in der weiteren politischen Arbeit nun verfolgt werden sollen. Zudem wurden verstellte Rettungswege ebenso thematisiert wie Anregungen, die Stadt möge den Vereinen und Organisationen eine bessere Plattform sowie eine bessere Ansprache der Neubürger ermöglichen. Großen Raum in der Diskussion fanden in diesem Zusammenhang auch drohende Personalverluste von Ehrenamtlichen. „Es ist ein großer Schlag gegen das Ehrenamt, wenn etwa gut ausgebildete, engagierte Übungsleiter, Jugendleiter oder Einsatzkräfte aus der Stadt wegziehen müssen, weil sie sich eine Familiengründung oder einen Eigenheimerwerb in  der Stadt nicht mehr leisten können und sich stattdessen in auswärtigen Gemeinden ansiedeln. Daher müssen wir Sorge tragen, dass diejenigen, die die Stadtgesellschaft lebendig erhalten, auch möglichst selbst in dieser Stadt eine Zukunft haben – etwa indem gesellschaftliches Engagement im Rahmen eines Einheimischenmodells beim Wohnbau berücksichtigt wird“, so Ludwig Schnur abschließend.

Vogginger

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