Landshut – gw/pm (03.01.2020) Elke März-Granda, Stadträtin der ÖDP, meldet sich zu Jahresbeginn mit einem Antrag zu möglichen Altlasten auf dem Landshuter Stadtgebiet zu Wort. Sie bittet die Verwaltung zu berichten, ob es noch weitere Grundstücke gibt, von denen ähnliche Gefährdungen, wie dem der BMI ausgehen?
1. Die Verwaltung prüft, ob es bei den im Altlastenkataster erfassten Grundstücken ähnliche Grundwasserverunreinigungen auf den Nachbargrundstücken gibt wie beim BMI-Gelände. Es werden sowohl bei städtischen als auch bei privaten Grundstücken entsprechende Untersuchungen veranlasst.
2. Die Verwaltung informiert die Bürger in der näheren Umgebung der betreffenden Bereiche, ob das Grundwasser ohne Bedenken zur Gartenbewässerung verwendet werden kann.
3. Die Verwaltung berichtet dem Stadtrat über die aktuelle Situation bestehender Altlastenfälle auf dem Stadtgebiet und die noch erforderlichen Sanierungsmaßnahmen mit dem entsprechenden Zeithorizont.
Begründung
Beim letzten Bericht im Umweltsenat über bestehende Altlasten auf dem Stadtgebiet wurden im Jahr 2015 über hundert Fälle benannt. Davon wurden zehn Fälle mit einem hohen Gefährdungspotential dargestellt. Ähnlich wie beim BMI-Gelände hält es die Antragstellerin für dringend geboten, die Öffentlichkeit und die Betroffenen zu informieren, um vor einer möglichen Gesundheitsgefährdung zu bewahren.

