Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

LA-Bowling
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

Für den Erhalt der Ochsenau: große Bürgerresonanz bei der ÖDP-Protestwanderung

Ochsenau ÖDP

ÖDP-OB-Kandidat Dr. Stefan Müller-Kroehling erläuterte die Schutzwürdigkeit der Ochsenau.

Landshut – pm (15.01.2020) Etwa 90 Bürger hatten sich auf Einladung der ÖDP Landshut zu einer Protestwanderung am vergangenen Sonntag in der Ochsenau eingefunden. OB-Kandidat Dr. Stefan Müller-Kroehling stellte fundiert und gewohnt humorvoll die Geschichte, Bedeutung und auch die Möglichkeiten zum Schutz dieses Areals vor. „Als Ergebnis naturwissenschaftlicher Erhebungen verdient dieses Areal die Einstufung als wertvollste Fläche im ganzen Stadtgebiet“, betonte Müller-Kroehling.

Es sind 49 Hektar Kalkmagerrasen auf schluffigem Boden, die hier dank langjähriger militärischer Nutzung seit 1880 überdauert haben und von den Entwicklungen auf der Restfläche des Isartals verschont geblieben sind. Einige Steppenbewohner leben hier, die hier ihr einziges Vorkommen in ganz Deutschland haben. Ebenso ist hier das einzige Vorkommen mancher Arten in Bayern südlich der Donau und das Areal ferner Fundort zahlreicher in Bayern vom Aussterben bedrohter Arten.

Ochsenau Protestmarsch

Über 90 Bürger begleiteten die ÖDP-Politiker bei ihrem Protestmarsch.

„Das gesamte ehemalige Militärareal der Ochsenau ist nach § 30 des Bundesnaturschutzgesetzes und Art. 1 des Bayerischen Naturschutzgesetzes vor Verschlechterungen gesetzlich geschützt und hätte nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) auch nach Brüssel gemeldet werden müssen. Es nur aufgrund verfehlter Haushaltspolitik und von Finanzengpässen einer Bebauung zuzuführen, ist weder rechtlich korrekt noch naturschutzfachlich zu rechtfertigen, und auch nicht ausgleichbar“, bemängelte der Politiker.

Sogar das von der Stadt beauftragte Gutachterbüro habe dies bescheinigt, betonte Stadträtin Elke März-Granda und gab ihrer Enttäuschung darüber Ausdruck, dass der Stadtrat dennoch mehrheitlich für eine Bebauung gestimmt habe.

OB-Kandidat Müller-Kroehling betonte, dass allein im Landshuter Osten noch verschiedene alternativen Flächen ohne speziellen Naturschutz-Wert und Hochwasserproblematik unbebaut seien. Bei einer Wanderung entlang der NSG-Grenze erläuterte Müller-Kroehling noch, dass diese wesentlich weiter im Areal liegt, als dies die Schilder anzeigen.

Ochsenau

Derzeit wird eine EU-Beschwerde gegen die Bebauung der Ochsenau vorbereitet.

Viele Besucher zeigten sich regelrecht schockiert angesichts des immensen Flächenverlustes, den diese Bebauung darstellen würde. Die derzeit von mehreren Naturschutzverbänden erarbeitete EU-Beschwerde gegen die Zerstörung des schützenswerten Areals und Beeinträchtigung der Restfläche werde die gesamte Fläche des ehemaligen Übungsplatzes umfassen, so Müller-Kroehling. Dieses Verfahren könne sich unter Umständen über viele Jahre hinziehen. Bereits jetzt liefen Beschwerden gegen Deutschland seitens der EU-Kommission wegen unzureichenden Schutzes mageren Grünlandes.

Müller-Kroehling schlug für die Ochsenau die Gründung eines Heideflächenvereins nach Münchner Vorbild als Alternative zur Bebauung vor. Damit könne man die Fläche auch ohne Zerstörung von 20 Hektar und massiver Beeinträchtigung der Restfläche wirtschaftlich nutzen, und zwar zur Generierung von Ökopunkten für Ausgleichsmaßnahmen. Nicht umsonst werde dies im Münchner Norden seit Jahren sehr erfolgreich von der Stadt und den Umlandgemeinden so praktiziert.

Der Referent äußerte seine Überzeugung, dass es verschiedene wirtschaftliche Lösungen und Fördermöglichkeiten gebe, die einmalige und extrem wertvolle Fläche zu erhalten.

Weinmesse Landshut

Wetter Landshut

Heute 22°C
Morgen 15°C
07.04.2026 17°C
© Deutscher Wetterdienst
Winterauktion 2024
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Weinmesse Landshut

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Vogginger

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • OB-Stichwahl: Ergebnisse ab 18 Uhr live und online
  • Hier gibt es die Ergebnisse zur Wahl - live und online
  • Stellungnahme zu Gerüchten rund ums Krankenhaus Vilsbiburg
  • Auto steht in Tiefgarage in Vollbrand - Gebäude komplett evakuiert
  • Brennende Damenhandtasche in City-Center-Tiefgarage
  • Am Donnerstag legt ver.di-Streik Landshuts Busse lahm
  • LA-Regio Kliniken: Fakenews zum Krankenhaus Vilsbiburg
  • Dienstag bis Donnerstag Streik bei Bus, Tram und U-Bahn
  • OB-Stichwahl: Dr. Thomas Haslinger und Christoph Rabl sind gesetzt
Winterauktion 2024

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv