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429.000 € Kosten, aber nur 36.000 € Profit Museen sind sündteure freiwillige Angebote

aa f kö fritz neu breit

Heute, Sonntag, ist der Besuch aller städtischen und staatlichen Museen absolut kostenfrei. Neben dem Stadttheater, dem kleinen theater und der Musikschule sind die städtischen Museen besonders defizitär. Stadtrat Erwin Schneck (Freie Wähler) hat den Zuschußbedarf pro Besucher des Museums in der Hl.-Geist-Kirche gar auf 98 Euro hochgerechnet. 

Schneck kritisiert seit Jahren, dass die Stadt für freiwillige Leistungen auf dem Sektor Kulturelles deutlich mehr ausgibt als für den Bereich Schulen un Kindergärten (Neubauten und Sanierungsmaßnahmen).

Georg Weindl hat in einem Leserbrief in der Tageszeitung (8.5.) das Skulpturenmuseum am Prantlgarten (Foto) thematisiert. Dieser angeblich sogar atombombensichere, fensterlose  Fritz-König-Tempel verursache pro Jahr 429.000 Euro an Ausgaben. Die Besucher brächten jedoch nur 36.000 Euro in die Kasse und das bei recht bescheidenen Eintrittspreisen von 3.50 bzw. (ermäßigt) 2.- Euro Eintritt. Bedeutet: Unter dem Strich decken die Einnahmen nicht eimal zehn Prozent der Ausgaben. Georg Weindl regt daher zusätzliche Ausstellungen im Skultpurenmuseum an, so z. B. die Bilder der Niedermeier-Sammlung.  

Stadtrat Erwin Schneck könnte sicherlich sehr schnell vergleichende Ergebnisse für das Museum am Kreuzgang oder die Stadtresidenz liefern. Und trotz dieser deprimierenden Zahlen betreibt eiin einflußreicher Förderverein mit einer geschickten PR-Arbeit die Einrichtung eines neuen Stadtmuseums im ehemaligen Franziskanerkloster am Prantlgarten, neben bzw. hinter der Polizei, also ähnlich versteckt wie das Skulpturenmuseum, mit pfiffigen Events voran. BfL-Fraktionschef Bernd Friedrich wirbt dagegen vehement dafür, auf dieses kostspielige Museums-Projekt ganz und gar zu verzichten.

Ja, die Museumsleiter und alle Freunde der Landshuter Museen sollten sich schnellstens zusammensetzen und nach Lösungen forschen, wie man von den extrem hohen Kosten für die miserabel besuchten Museumstempel herunterkommen kann. Beim Infoabend am letzten Mittwoch im ebenfalls hoch defizitären, weil sehr schlecht ausgelasteten  Bernlochner-Saal (zuständig für die Vermarktung: die Messe GmbH der Stadt) über ein Kulturleitbild der Stadt konnte niemand Patentlösungen für eine Minderung der Kosten auf dem Kultursektor anbieten. Prof. Dr. Gernot Autenrieth warb - im Gegenteil - als Vorsitzender des Fördervereins für das kostspielige Millionen-Projekt Neues Stadtmuseum.  Im übrigen verfolgten nur vier der 44 Stadträte die Kulturleitbild-Debatte: Ludwig Zellner (CSU), Ute Kubatschka und Maria Haucke (SPD), Hermann Metzger (Die Grünen) und Christine Ackermann (ödp).

Weniger ist oft mehr. Nach diesem Grundsatz könnte man auch bei der Kultur sparen: weniger, aber besser besuchte Veranstaltungen im Stadttheater, weniger, aber besser besuchte museale Ausstellungen, Verzicht auf die Hofmusiktage (50.000 Euro Einsparpotential laut Stadträtin Sigi Hagl), Verzicht auf die sündteure Zelt-Lösung für die Zeit der Sanierung des Stadttheaters. So war es auch in Passau. Landshut hat mehrere Ersatzspielorte. Das gleich große Rosenheim hat gar kein Theater und ist sicherlich keine Kulturwüste. Das hat uns am letzten Sonntag die SPD-Abgeordnete aus Rosenheim, Agelika Graf, als Betreuungsabgeordnete für Landshut bei der Eröffnung der Bundestags-Ausstellung im CCL bestätigt. 

Ja, über Kultur und Kulturelles läßt sich trefflich streiten. Statdirektor Andreas Bohmeier hat im übrigen Recht, wenn er an die Stadträte appelliert, beim dringend notwendigen Sparen nicht nur auf Vorschläge der Verwaltung zu warten. Einer wie Prof. Dr. Chrstoph Zeitler (FDP) wird ja nicht müde, stets im Rathaus an die Adresse von Oberbürgermeister Rampf zu betonen, dass die Stadt Jahr für Jahr durchaus respektable Einnahmen erzielen würde, aber sie gebe einfach zu viel aus, sie wolle partout nicht sparen. Dazu ein schlichter Vorschlag: Einen Grundsatzbeschluß herbeiführen, dass von den Einnahmen aus der Gewerbesteuer (zuletzt jeweils 40 Mio. Euro pro Jahr) stets zehn Prozent für die Abtragung des 270 Mio. Euro hohen Schuldenbergs verwendet werden müssen. /hs                

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